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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Was für eine Viecherei!
Als wir heute früh in Canberra erwachten, zeigte das Thermometer gerade mal 14°. Nicht gerade, was man sich als angenehme Sommertemperatur auf der Südhalbkugel vorstellt! Trotzdem machten wir uns auf den Weg hin zur Küste. Und es sollte sich lohnen!

Kaum waren wir an der Küste angelangt und in Richtung Süden unterwegs, sah ich neben der Strasse eine Echidna gehen. Das Tier sieht fast wie einer der unsrigen Igel aus, doch ist es viel grösser: knapp 30 cm lang und voller Stacheln machte es sich schnellstmöglich aus dem Staub. Trotzdem gelang es mir noch, es zu fotografieren. Die Echidna sind eine der wenigen Säugetiergattungen, welche Eier legen. Ein seltsames Tier.

In der Nähe unseres heutigen Camping-Platzes sah ich eine Gruppe von Casuaris neben der Strasse. Diese Vögel sind extrem selten, ich sah sie auf all meinen Reisen in Australien erst einmal. Die Bilder sind leider nicht sehr scharf, da ich mich beeilen musste.

Unser heutiger Campground liegt in einem Nationalpark am Meer. Mitbewohner dieser Gegend sind einerseits die kleineren Red necked Wallabies und auch die um einiges grösseren Eastern Grey Kangaroos. Dieses Wallaby stand halb im Schatten und leckte sich nach einem feinen Essen seine Lippen.

Einmal mehr ein wunderbarer Strand am südlichen Pazifik, doch auch hier ist das Wasser eher unangenehm kalt. Heute war zudem auch die Luft eher kühl. Mehr als 22 Grad lagen auch am Nachmittag nicht drin. Der starke Wind liess die Temperatur noch viel kühler erscheinen. Definitiv zu kalt für ein Bad!

Dieses Wallaby war gerade ein Doppelpack. Das Junge war noch im Beutel, äugte aber sehr neugierig zu mir. Ab und zu verliess es auch den wärmenden Beutel um selber Gras zu fressen. Bald jedoch stieg es wieder in den Beutel und liess sich zum nächsten Futterplatz tragen.

Ein Kangaroo hat im Gegensatz zu den Wallabies längere Hinterbeine, dank welchen es sich auf den offenen Ebenen schnell fortbewegen kann. Wallabies leben meist im Wald oder auf Felsen, wo die kürzeren Hinterbeine für agile Fortbewegung sorgen. Nicht alle Kangaroos schauen so dämlich aus der Wäsche wie dieses Tier. Offenbar erwischte ich gerade einen seltsamen Moment.

Ein weiteres Doppelpack, beide Tiere fressen die Nadeln der Araukarien, welche hier überall vorkommen.

Dieses Wallaby geniesst noch die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne in den Stranddünen.

Als ich von meiner Fotowanderung zum Camper zurück kam, war direkt davor ein Wallaby am grasen. Auch dieses Tier zeigt fast keine Scheu.
So viele teilweise seltene Tiere an einem Tag!
