- Details
- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Ein Tag zu Fuss in Sydney

Als wir gestern von Yulara (Ayers Rock) nach Sydney flogen, trafen wir im Flughafen ein Riesen-A…ch. Alle Sitze waren belegt, aber trotzdem fand ein dicker A. es nicht nötig, seine Füsse von den Sitzen zu nehmen und hörte Musik. Nach längerer Zeit machte ihn ein Mitarbeiter des Flughafens auf sein Verhalten aufmerksam und er bemüssigte sich angewidert, seinen Platz zu räumen. Offenbar gibt es auch Down-Under solche Volltrottel.
Unser heutiger Tag war ganz dem Sightseeing in der Stadt gewidmet. Wir wollten die unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten zu Fuss erkunden.

Ganz prominent in der Innenstadt steht der Sydney Tower, auf welchen eine Aussichtsplattform eine wunderbare Rundsicht über die Stadt erlaubt. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg dorthin, der Zugang zum Turm liegt nur zwei Strassen von unserem Hotel entfernt.

Der Turm ragt 309 m hoch über das Strassenniveau! In Richtung Norden sieht man die Harbour-Bridge sowie etwas verdeckt, das Opernhaus. Wenn dann noch das Wetter so wie heute mitspielt, liegt einem wunderbaren Tag nichts im Weg.

Ein ganz leichtes Kribbeln in den Füssen beschleicht einen schon, wenn man die kleinen Männlein und Weiblein auf der Strassen sieht. Glücklicherweise ist eine grosse, dicke Scheibe zwischen dem Standort und dem Abgrund.

Darling Harbour liegt im Westen der Innenstadt. Dort liegen viele gute Restaurants in Fussdistanz zum Zentrum. Von der Olympiade im Jahr 2000 stehen dort noch einige Sportstätten, welche heute unterschiedlich gebraucht werden.

In einem Souvenir-Geschäft in der Turmspitze findet sich der angeblich höchst gelegene und funktionierende Briefkasten der südlichen Hemisphäre. Angeblich, doch behaupten kann man ja immer etwas. Vermutlich stimmt dies für Australien, in anderen Ländern sieht die Sache etwas anders aus.

Entlang des Hafenbeckens gibt es einen guten Wanderweg, welcher immer wieder schöne Ausblicke auf die moderne Skyline der Grossstadt ermöglicht.

Ein ungewöhnliches Bild veröffentliche ich hier: Ein 180°-Panorama eines Teils des Hafens mit der Harbour-Bridge sowie der Innenstadt und dem Opernhaus in einem eingefassten Becken. Eigentlich steht das Opernhaus mit der Harbour-Bridge sowie der Innenstadt in einer Reihe. Die Mauer, welche hier geschwungen aussieht, ist in Wahrheit an meinem Standort gerade.

Zur Zeit sind sehr viele Chinesen als Touristen in der Stadt. Offenbar brauchen diese Nachhilfestunden in der Benutzung der Toiletten. Wieso darf man keine Papierrolle in die Toilette werfen, was muss man mit ihr stattdessen machen? Verstopft eine ganze Rolle nicht den Ablauf?

Eine schöne Belohnung für den langen Fussmarsch gibt es vom Botanischen Garten aus: Sowohl die Brücke als auch das Opernhaus liegen gerade auf der anderen Seite eines Meeresarms.

Nur noch ein Kilometer vom Hotel entfernt lag heute das Opernhaus an unserem Weg. Teile der Brücke waren ebenfalls noch gut sichtbar. Am Montag-Abend werden wir das Opernhaus noch von innen sehen, wir haben Tickets für „Merry Widow“, die „Lustige Witwe“.
