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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 1. Etappe: Namibia 17 mit Paul
Zurück am Atlantik mit einem grossen Sturm

Heute schloss sich für uns der Kreis der Rundreise im südlichen Namibia. Wo die C26 auf die C14 stiess, kamen wir vor 10 Tagen von Windhoek über den Gamsberg-Pass. Damals folgen wir der C14 in Richtung Solitaire. Heute kamen wir von dort und fuhren weiter nach Walfish Bay. Nun folgt der zweite Teil unserer Reise, der uns in den Norden Namibias führt. Die erste Station hiess Swakopmund, eine noch sehr deutsche Stadt am Atlantik.

Die Landschaft war äusserst karg, das Flussbett des Kuiseb-Rivers war trocken, es führte wohl seit langer Zeit kein Wasser mehr. Einige Pflanzen harren hier aus und warten auf das nächste Wasser.

An der Küste tobte heute Nachmittag ein grosser Sandsturm mit extrem starken Winden. Die Temperatur lag um die 22° Celsius, doch mit dem Wind fühlte es sich viel kälter an. In dieser Gegend gibt es grosse Dünen, deren Bildung wir gerade erlebten. Teilweise mussten wir im Schritttempo fahren, da die Sicht so schlecht war.

Die Palmen passen irgendwie nicht zu dem Sand, der über die Strasse geweht wird. Auf den ersten Blick sieht es hier nach Winter aus mit Schnee, der über die Strasse geweht wird. Die Sonne drang kaum durch den Sand, nur ab und zu vermochte sie den Sand-Himmel gelb zu färben.

Der Blick in Richtung Swakopmund durch den aufgewirbelten Sand verspricht nichts Gutes. An dieser Stelle sind wir sehr nahe am Wasser, wo kaum mehr Sand liegt. Deshalb ist hier die Sicht einigermassen klar. Der Himmel ist über dem Sand tief blau!

Auch in der Stadt selber zeigt sich der Sand in der Luft. Die Augen beginnen zu schmerzen, wenn der Sand unter die Lider gerät. In der Innenstadt fliegt nur wenig Sand durch die Luft. Der Wind kommt vom Meer her und findet vor der Stadt keinen Sand, den er aufwirbeln kann.
