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- Kategorie: Winterreise 16 / 17: Sechste Etappe - Thailand 17 mit Ruth
Bangkok - einige Highlights
Recht früh waren wir heute unterwegs, um den Königspalast zu besichtigen, bevor die Hitze dafür unerträglich wurde. Mit einem Tuk-Tuk liessen wir uns in die Nähe fahren, leider sind die Strassen rund um die Anlage gesperrt, so dass immer noch eine recht grosse Streck für einen Fussmarsch bleibt.

Die Anlage fasziniert mich bei jedem Besuch aufs Neue. Viel Gold und schöne Architektur prägen den Palast. Daneben gibt es auch einige furchteinflössende Wächter-Gestalten.

Sogar Details, wie die Treppengeländer, welche zu den grossen Tempelhallen führen, sind mit eindrücklichen Figuren geschmückt. Hier sind es eine Art Schlangen und oben an der Treppe stehen Wächtergestalten.

Ein Mix aus verschiedenen Architekturstilen gibt es auch hier: Der Chedi ähnelt der Khmer-Architektur aus Angkor Wat in Cambodia, die Tempelhalle wiederum ist typisch für viele Thai-Sakralbauten.

An der Basis dieses Chedi wachen ebenfalls dunkle Gestalten. Die Spitze selber ist so stark vergoldet, dass es sehr schwierig ist, sie zu fotografieren, da das Sonnenlicht sich im Gold spiegelt.

In einer grossen Tempelanlage etwas ausserhalb des Grand Palais, dem Wat Pho, gibt es eine grosse, liegende Buddha-Figur. Dieser kurze Name wird der Anlage von der lokalen Bevölkerung gegeben, was auch verständlich ist, der offizielle Name lautet:Wat Phra Chettuphon Wimon Mangkhalaram Ratchaworamahawihan oder in der Thai-Schrift วัดพระเชตุพนวิมลมังคลารามราชวรมหาวิหาร. Die Buddha-Figur ist 46 m lang und beim Kopf 15 m hoch!

Im Wat Pho gibt es wiederum einige grosse Chedis, die aussen mit Keramik-Platten belegt sind. Auch hier wachen an der Basis viele Gestalten.

Eine weitere schöne Anlage ist Wat Arun, der Tempel der Morgenröte am dem Stadtzentrum gegenüber liegenden Flussufer. Leider ist der Chedi seit längerem in Renovation und das Baugerüst stört die Sicht. Im Wat Arun sind die grösseren Anlagen mit Porzelan-Tafeln überzogen, welche in regelmässigen Mustern verlegt sind. Insgesamt sollen es mehr als eine Million Einzelteile sein.

Zum Apéro besuchten wir heute das Restaurant im 62. Geschoss des Hotels Banyan Tree, von wo aus der Blick über grosse Teile der Stadt schweift. Das Restaurant ist open air, d.h. bei Regen läuft hier ausser dem Wasser gar nichts. Beim heutigen schönen Wetter war die Sicht aber hervorragend! Die Sonne ging gerade hinter den Wolkenkratzern unter.
Das 180° Panorama-Bild zeigt das Restaurant, welches so wie ein Schiffsrumpf aussieht und durch die Stadt pflügt. Ein Klick auf das Bild zeigt das Panorama als Grossbild.

