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- Kategorie: Winterreise 16 / 17: Sechste Etappe - Thailand 17 mit Ruth
Chao Phraya - Ein Tag auf und am Fluss
Der Chao Phraya fliesst mitten durch Bangkok. Unser Hotel liegt direkt am Fluss mit einer sehr schönen Aussicht auf das Wasser. Dementsprechend war der Fluss unser heutiges Hauptthema.

Bereits kurz nach Sonnenaufgang zeigte er im schönsten Licht aus dem 19. Geschoss von unserem Zimmer aus. Das Wetter versprach einen schönen Tag.

Auf dem Wasser herrscht zu jeder Zeit dichter Verkehr. Einerseits grosse Lastkähne, welche von einem kleinen Boot flussauf- oder abwärts gezogen werden, andererseits aber auch kleine Motorboote, welche wie bei uns die Trams die lokale Bevölkerung transportieren. Kleine Fähren bringen die Leute von der einen Flussseite auf die andere.

Eigentlich wollten wir vom Hotel aus mit einem kleinen Schiff etwa einen Kilometer flussabwärts fahren, dort legen die Touristenboote ab, welche anschliessend auf dem Fluss die wichtigsten Stationen abfahren. Auf dieser Fahrt erhält man einen guten Einruck vom Leben auf dem Fluss und sieht auch viel interessante Gebäude. Von diesem Schiffssteg fuhr aber die Linie mit der orangen Flagge ab, welche nahezu dieselbe Strecke abfährt, aber viel weiter flussaufwärts vorstösst. Für 15 Baht, etwa 0.60 CHF, geht die Fahrt etwa 18 km in den Norden. Unterwegs sahen wir vom Wasser aus den Königspalast, den wir heute aber nicht besuchen wollten. Am Nachmittag ist es dazu zu heiss, wir sparen diesen für morgen früh auf, wenn es noch kühler sein wird.

Einige Brücken überspannen den breiten Fluss mitten in der Stadt. Diese ist eine der ältesten in Bangkok.

Am nördlichen Wendepunkt wollte uns ein Rischka-Fahrer die Gegend zeigen, wir hatten aber keine Lust und wollten zu Fuss etwas die nähere Umgebung erkunden.

Ein Glockenturm zeigt kurz vor Mittag 31.5 Grad Celsius an, wir merkten am rinnenden Schweiss, dass dies wohl stimmen musste.

Auf der Rückfahrt konnte ich diese elegante Brücke gut fotografieren, das Touristenboot stösst nich soweit vor, meist sah ich Brücke bisher nur von Ferne.

Interessant sind in Bangkok immer die Kontraste zwischen moderner Bauweise und den traditionellen Sakralbauten wie dieser kleine Tempel vor einem hypermodernen Stahl- und Glasbau zeigt.

Zurück an Land setzten wir und in ein kleines Kaffee für einen Espresso und sonstige Getränke. So liess sich das Geschehen auf der Strasse gut beobachten. Ein mobiler Besenhändler versuchte von seinem Roller aus die unterschiedlichsten Wisch-Werkzeuge an die Frau zu bringen. Bei uns konnte er damit nicht punkten.

Von unserem Hotel aus in Richtung Osten liegt das eigentliche Zentrum der Stadt. Moderne Hochhäuser und ältere Shophouses wechseln sich ab. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die letzten älteren Häuser der modernen Zeit weichen müssen. Überall wird gebaut, immer geht es höher hinaus. 2014 sollen hier bereits 8.8 Mio. Menschen gelebt haben.

Wir assen auf der gegenüberliegenden Flusseite in einem feinen Fischrestaurant, Yok-Yor, welches ich von früheren Besuchen her kannte. Gerade gegenüber liegt unser Royal Orchid Sheraton, bei welchen alle Zimmer einen schönen Flussblick haben. Eine gute Wahl für unseren Aufenthalt in Bangkok.
