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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Dritte Etappe: Thailand 17
Ein Tag mit viel Sonne!
Heute früh war es, als ob der gestrige Tag nicht existiert hätte. Schon bei Tagesanbruch war der Himmel wolkenlos und sobald die Sonne aufging, zeigte sich der Himmel in voller Pracht. Für heute hatte ich nur mehr wenige km zu fahren, meine Enddestination in Thailand lag nur knapp als eine Fahrstunde entfernt.

Am nördlichen Ende des Strandes meines gestrigen Etappenortes gab es einmal mehr eine grosse Fischtrocknerei. Hier wurden vor allem Tintenfische getrocknet. Die einzelnen kleinen Calamari messen lediglich einige wenige cm, doch auch diese kleinen Stücke geben einen ziemlich starken Geruch ab!

Auch Sepia waren heute in Bearbeitung durch die Sonne. Ein wenig regelmässig hätten die Fischer diese aber schon aufreihen können!

Die getrockneten Endprodukte waren hier zum Verkauf ausgestellt. Auch in diesem Zustand geben sie noch einen strengen Geruch ab. Wie sie wohl gekocht schmecken? Ich kann getrost auf diese Erfahrung verzichten, der frische Fisch ist eher nach meinem Geschmack.

In meinem Hotel gibt es selbstverständlich ebenfalls ein freies Wifi. Man muss sich hier registrieren, erhält aber dann eine Limite von 33’999 Stunden, 28 Minuten und 46 Sekunden. Pro Gerät! Die Anzahl der Geräte ist nicht begrenzt und jedesmal, wenn man sich neu einloggt, wird der Zähler zurückgesetzt. Nur ein krankes Gehirn kann sich solchen Schwachsinn ausdenken.

Eher gut verständlich ist dieses Verbot, welches in jedem Zimmer angeschlagen ist. Die Dame beim Empfang wies mich noch ausdrücklich auf das Verbot der Durian und des Rauchens hin. Die Busse beträgt in jedem Fall immerhin gut 150 CHF!

Auch in Hua Hin wird dem verstorbenen König immer noch viel Ehrerbietung zu teil. Entlang einer Strasse haben sich viele Künstler mit ihren Vorstellungen des Königs verewigt.

Die Stadt selber hat vor dem Stadthaus eine grosse Installation, welche Bhumibol im buddhistischen Himmel zeigt. Lockere Wölkchen sind von allerlei allegorischen Figuren bewohnt.
Die Buddhisten kennen nicht nur den Himmel, das sogenannte Nirvana, sondern auch die Hölle. Auf einer früheren Reise mit meinem Freund Thomas konnten wir zwei bildliche Darstellungen dieses Ortes bewundern. Einerseits in Myanmar, aber auch in Thailand.

Ich wollte heute mein Auto hier abgeben und besuchte deshalb vorher noch eine Gedenkstätte für einen hier in Thailand verehrten Mönch. Mit dem Roller wäre die Fahrt zu mühsam. Der Huay Mongkol Tempel liegt etwas mehr als 10 km Luftlinie entfernt im Landesinnern, mit dem Roller hätte die Fahrt etwa 45 Minuten gedauert, dies pro Weg.

Bei einem kleineren Tempel in der Anlage befand sich wiederum eine Vielzahl von sehr farbigen Hähnen. Woran man sieht, dass es sich um Figuren und nicht um echte Tiere handelt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so viele Gockel so bewegunslos und auf je einer Linie hinstellen kann!

Das Hinterland von Hua Hin ist auf grossen Flächen von Ananasplantagen überzogen. Diese Früchte sind beim Frühstücksbuffet eine grosse Offenbarung. Äusserst saftig und sehr süss!
