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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Dritte Etappe: Thailand 17
Wunderbare Strände in Phukets Norden
Ich machte mich heute mit meinem Roller auf den Weg in den Norden der Insel, um die dortigen Strände zu erkunden. Im Süden kenne ich alle Strände und auch die entsprechenden „Ballermann“-Einrichtungen. Bis kurz vor dem Internationalen Flughafen gibt es eine Strasse entlang der Küste, welche ich heute fuhr.
Nördlich von Patong, dem „ballermann“-igsten Strand auf Phuket liegt zuerst der Strand von Kammala. Auch hier gibt es ein wenig Betrieb rund um den Strand, doch im Vergleich zu den südlichen Strände ist es hier geradezu menschenleer. Feiner, heller Sand und dahinter ein Band von Tamarisken, welche die Ortschaft abdecken.
Der nächste Strand heisst Surin, für mich von allen Stränden der schönste. Zwar gibt es viele Sonnenschirme, doch stören diese nicht. Der Sand ist fast fein wie Zucker und das Meer türkisblau. Die Temperatur des Wassers ist sehr angenehm, hätte ich Badeutensilien dabei gehabt, wäre ich ins Wasser gegangen. Doch halt: Ohne eine menschliche Gehhilfe beim an Land gehen, ist das nahezu unmöglich. In einigen Wochen wird mich hier Ruth unterstützen, dann gibt es hoffentlich noch genügend Gelegenheit dazu.
Der Surin-Strand vom Ufer aus gesehen: Ich stellte meinen Roller ab und ging zu Fuss dem Strand entlang. Eine wunderbare Erfahrung!
Am nördlichen Ende des Strandes suchten zwei wegen der starken Sonne dick eingepackte einheimische Frauen nach Muscheln auf den Steinen. Die grösseren knackten sie mit einem speziellen Gerät auf und legten das Tier in einen mitgeführten Becher. Die Steine sind mit leeren Muschelhüllen überzogen.
Ao Bang Thao hiess schliesslich der letzte der grösseren Strände, dich ich heute besuchte. Auch hier wieder feiner, sauberer Sand und relativ wenig Betrieb. Leider gibt es an dieser Küste keine Hotels, welche einen direkten Zugang zum Meer haben, meist liegt die Küstenstrasse zwischen Hotelanlage und Strand. Schade für die Hotelgäste, gut jedoch für die Strandgänger, für welche der Zugang zum Strand jederzeit möglich ist.
Eine der vielen Hotelanlagen, welche etwas abseits der Küste liegen. Die Häuser sind um eine künstlich angelegte Lagune gruppiert, oft gibt es auch einen Golfplatz in oder nahe bei der Anlage. Pools gibt es selbstverständlich auch.
Kurz vor dem Flughafen dreht ich um und fuhr wieder zurück zu meinem Hotel, etwa 40 km südlich. Auf dem Weg kam ich zwei mal an einer Polizeikontrolle vorbei, beide Male wurde ich gestoppt und musste meinen Fahrausweis zeigen. Die Polizisten wollten einen internationalen Ausweis sehen, ich erklärte ihnen aber, dass es dies in der Schweiz nicht gäbe und sie liessen mich passieren. Andere Touristen, welche keinen Ausweis auf sich hatten, mussten 1’000 Baht (30 CHF) Busse bezahlen.
Als ich zurück im Hotel war, wollte ich am Pool die Weiterreise planen. Kaum war ich im Wasser, begann ein extremer Regen und die Temperatur fiel um einige Grade. Ich verlegte deshalb meine Recherchen in mein Zimmer und hoffte, dass der Regen bis zu meiner Abfahrt zum Nachtessen nachlassen würde. Bereits nach einer halben Stunde war der Spuck zu ende und die Sonne zeigte sich wieder.
