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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Dritte Etappe: Thailand 17
Koh Chang mit dem Roller!
Da ich zur Zeit ohne Auto bin, mietete ich mir heute einen Roller, um die Insel zu erkunden. Fast wie meine Vespa zu Hause, nur ist hier das Wetter viel angenehmer, so ist es bei uns nur an wenigen Tagen im Hochsommer!
Etwas südlich von meinem Hotel liegt eine kleine Ortschaft, Bang Bao, welche auf Stelzen ins Meer hinaus gebaut ist. Ein Schifffahrtspier führt weit ins Meer hinaus. Vom Ende aus gibt es einen schönen Rundblick über die Küste und die Ortschaft. Viele der Häuser sind heute kleine Hotels und / oder Restaurants.
Viele Schiffe bieten in der Hochsaison Schnorchel-Ausflüge auf die umliegenden kleinen Inseln an, zur Zeit sind aber lediglich einige wenige der Boote im Dienst. Die übrigen liegen fest vertäut am Steg und warten auf bessere Zeiten.
An der Spitze des Stegs steht ein kleiner Leuchtturm, der mich selbstverständlich wie alle Leuchttürme anzog. Die weit ins Meer hinausragenden Stege verlocken immer zur Erkundung.
Nach meiner kürzlichen Safari im südlichen Afrika beelenden mich diese Elefanten sehr. Sie sind mit dicken Ketten angebunden und warten auf Touristen, welche sie auf ihren Rücken in die Berge tragen müssen. Als Nahrung erhalten sie hier nur trockene Stauden von Ananas, welche sie eher lustlos fressen. Immerhin können sie im Schatten warten.
Ein wunderbarer Aussichtspunkt gibt eine schöne Übersicht über das Meer und einige der kleinen Inseln des Archipels. Die Vegetation auf Koh Chang ist sehr dicht und vielfältig.
Diese Gegend von Koh Chang ist Teil eines Nationalparks, die hiesigen Regeln sind äusserst strikt, besser man hält sich daran! Insbesondere das Sammeln von Steinen und Mineralien wird sehr streng bestraft: 500 - 2’000 Baht (15 - 700 CHF), sowie zwischen 5 und 20 Jahren Gefängnis. Dagegen wird der Gebrauch von obszönen Worten, grossem Lärm oder auch asozialem Verhalten mit 500 Baht (15 CHF) recht milde bestraft. Weshalb das Mitbringen von PVC Behältern mit 1’000 Baht (30 CHF) und 1 Monat Gefängnis bestraft wird, mutet seltsam an.
Da ich gestern mit dem Nachtessen im Hotel sehr enttäuscht hat, fuhr ich heute nach Bang Bao für ein besseres Erlebnis. Unterwegs traf ich in einem Souvenir-Geschäft einige interessante T-Shirts, von denen ich aber keines kaufte. Das Übergeben der Kreditkarte scheint ein internationales Zeichen für Heirat zu sein.
Dieses Shirt spricht für sich selber. Glücklicherweise haben Ruth und ich nicht kirchlich geheiratet, es besteht also durchaus noch Hoffnung … Bis jetzt kann ich mich nicht beklagen.
Mein Restaurant lag am Wasser mit einer schönen Aussicht über die Bucht. Ich konnte sogar auf einem richtigen Stuhl sitzen, dies Sitzkissen sind für mich sehr unbequem. Das Esser war übrigens ausgezeichnet, kein Vergleich zum gestrigen Reinfall!
