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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Zweite Etappe: Namibia
Tag der langen Sachen und vielem anderem
Der heutige Tag war mein zweitletzter Safari-Tag auf der diesjährigen Afrika-Reise. Ich brach schon früh auf, da es bereits am Morgen recht heiss war. Noch vor dem Mittag stieg die Temperatur auf 38 Grad und sie hielt sich bis am späteren Nachmittag rund um diese Marke auf dem Thermometer. Heute werde ich nochmals im Namutoni-Camp übernachten und blieb deshalb den ganzen Tag im weiteren Umkreis dieses Camps.

In der Nähe gibt es ein Wasserloch, bei welchem meist etwas los ist. So auch heute, einige Giraffen löschten schon früh ihren ersten Durst. Diese noch recht kleine spiegelte sich schön im Wasser, da ihr Hals zwar schon lang ist, aber doch noch nicht so lang, dass das Spiegelbild nicht vollständig wäre. Auch die Beine haben noch nicht die volle Länge erreicht.

Gerade 11 Langhälse im selben Bild sind doch eher selten. Ich hatte Glück, gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um diese Tiere am Rande der Etosha-Pfanne vor die Linse zu kriegen.

Oryx haben sehr lange Hörner, zumindest die ausgewachsenen Tiere. Die Jungtiere im Bild haben erst ganz kurze Hörner, sie können sich damit noch nicht am Hintern kratzen, wie diese die Grossen problemlos fertig bringen.

Diese Giraffe hat weder einen langen Hals noch lange Beine. Ausser dem Schädel blieb von diesem Tier nicht mehr viel übrig. Einige Beinknochen sowie etwas ausgetrocknete Haut lagen noch auf dem Feld. Der Rest wurde schon längst in den Bäuchen von Löwen, Hyänen und Geiern verdaut.

Grosse Ohren hat auch dieser Silver backet Jackal, der mich ebenso neugierig musterte wie ich ihn. Bald hatte er jedoch genug Modell gestanden und trottete langsam davon, ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen.

Bei 38 Grad und einer brutal vom Himmel brennenden Sonne nutzen acht (!) Blue Wildebeest den kleinen Schatten eines Busches auf dem weiten Feld. Lieber ein Gedränge, statt in der Sonne rum zu stehen. Die meisten Gnus rennen davon, sobald sich ein Auto nähert, heute aber blieben sie stoisch im Schatten. Auch für sie war die Temperatur eher hoch. Da ich mit dem Auto mit offenen Fenstern fahre und so etwas Fahrtwind zur Kühlung habe, war ich mit der Wärme sehr zufrieden.

An einer anderen Stelle am Rand der Pfanne war ein Elefant unterwegs zu einem Wasserloch. Die grossen Bullen sind auch aus der Entfernung in der Ebene imposant.

Das Wasserloch war schon von einem anderen Bullen besetzt, der nach der Länge der Stosszähne zu schliessen, etwas älter war. Ich erwartete eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Herren. Anfänglich sah es auch danach, doch bald schienen sie sich zu vertragen.

Nachdem sie beide ihren Durst gestillt hatten, begannen sie, sich mit Schlamm zu bespritzen. Einerseits zur Kühlung, andererseits auch, weil der trocknende Schlamm allerlei Ungeziefer aus der Haut entfernt. Schlamm als Kosmetik und Skin-Cleanser: Ob das wohl auch bei uns Menschen funktionieren würde? Zumindest wäre es billiger als die Produkte der Parfüm-Industrie.

Den Abschluss des Tages machten wieder einmal Löwen. Ein Paar war gerade mit einer Schlafzimmer-Aktion beschäftigt und ruhte sich unter einem kleinen Baum nahe der Strasse aus. Normalerweise dauern diese Aktivitäten mehrere Tage, dazwischen wird immer eine Ruhepause eingelegt.

Als ich gestern Abend beim Nachtessen sass, ging ein grosses Gewitter los. Schleunigst mussten alle Gäste ihre Tische räumen und sich ins Innere des Restaurants verziehen, bis der Wolkenbruch vorbei war. Als der Regen aufhörte, gab es einen interessanten Sonnenuntergang. Es sah aus, als ob das Fort Namutoni brennen würde.

In der Nähe gibt es ein Wasserloch, bei welchem meist etwas los ist. So auch heute, einige Giraffen löschten schon früh ihren ersten Durst. Diese noch recht kleine spiegelte sich schön im Wasser, da ihr Hals zwar schon lang ist, aber doch noch nicht so lang, dass das Spiegelbild nicht vollständig wäre. Auch die Beine haben noch nicht die volle Länge erreicht.

Gerade 11 Langhälse im selben Bild sind doch eher selten. Ich hatte Glück, gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um diese Tiere am Rande der Etosha-Pfanne vor die Linse zu kriegen.

Oryx haben sehr lange Hörner, zumindest die ausgewachsenen Tiere. Die Jungtiere im Bild haben erst ganz kurze Hörner, sie können sich damit noch nicht am Hintern kratzen, wie diese die Grossen problemlos fertig bringen.

Diese Giraffe hat weder einen langen Hals noch lange Beine. Ausser dem Schädel blieb von diesem Tier nicht mehr viel übrig. Einige Beinknochen sowie etwas ausgetrocknete Haut lagen noch auf dem Feld. Der Rest wurde schon längst in den Bäuchen von Löwen, Hyänen und Geiern verdaut.

Grosse Ohren hat auch dieser Silver backet Jackal, der mich ebenso neugierig musterte wie ich ihn. Bald hatte er jedoch genug Modell gestanden und trottete langsam davon, ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen.

Bei 38 Grad und einer brutal vom Himmel brennenden Sonne nutzen acht (!) Blue Wildebeest den kleinen Schatten eines Busches auf dem weiten Feld. Lieber ein Gedränge, statt in der Sonne rum zu stehen. Die meisten Gnus rennen davon, sobald sich ein Auto nähert, heute aber blieben sie stoisch im Schatten. Auch für sie war die Temperatur eher hoch. Da ich mit dem Auto mit offenen Fenstern fahre und so etwas Fahrtwind zur Kühlung habe, war ich mit der Wärme sehr zufrieden.

An einer anderen Stelle am Rand der Pfanne war ein Elefant unterwegs zu einem Wasserloch. Die grossen Bullen sind auch aus der Entfernung in der Ebene imposant.

Das Wasserloch war schon von einem anderen Bullen besetzt, der nach der Länge der Stosszähne zu schliessen, etwas älter war. Ich erwartete eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Herren. Anfänglich sah es auch danach, doch bald schienen sie sich zu vertragen.

Nachdem sie beide ihren Durst gestillt hatten, begannen sie, sich mit Schlamm zu bespritzen. Einerseits zur Kühlung, andererseits auch, weil der trocknende Schlamm allerlei Ungeziefer aus der Haut entfernt. Schlamm als Kosmetik und Skin-Cleanser: Ob das wohl auch bei uns Menschen funktionieren würde? Zumindest wäre es billiger als die Produkte der Parfüm-Industrie.

Den Abschluss des Tages machten wieder einmal Löwen. Ein Paar war gerade mit einer Schlafzimmer-Aktion beschäftigt und ruhte sich unter einem kleinen Baum nahe der Strasse aus. Normalerweise dauern diese Aktivitäten mehrere Tage, dazwischen wird immer eine Ruhepause eingelegt.

Als ich gestern Abend beim Nachtessen sass, ging ein grosses Gewitter los. Schleunigst mussten alle Gäste ihre Tische räumen und sich ins Innere des Restaurants verziehen, bis der Wolkenbruch vorbei war. Als der Regen aufhörte, gab es einen interessanten Sonnenuntergang. Es sah aus, als ob das Fort Namutoni brennen würde.
