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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Erste Etappe: South Africa
Whalewatching in Hermanus? Komm früher!
Als wir am morgen von Camps Bay losfuhren, wollten wir zuerst noch mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Leider war die Bahn jedoch auf unbestimmte Zeit wegen zu viel Wind gesperrt. Es blieb uns deshalb bloss übrig, von der Bodenstation aus einen Blick auf die Stadt zu werfen.

Die grosse Bucht von Capetown liegt zu Füssen des Betrachters. Das Stadtzentrum mit den wenigen Hochhäusern liegt in der Mitte des Bildes.

Die Fahrt von Capetown nach Hermanus kann auf zwei Wegen geschehen. Einerseits über die Bergstrecke, dann aber auch entlang der Küste rund um eine Landzunge bei Betty’s Bay. Die Strecke über den Berg kannte ich von früheren Gelegenheiten, jene die Küste entlang war für mich neu. In Betty’s Bay unterbrachen wir die Fahrt für einen Kaffee und lernten dabei, dass es hier auch Pinguine gibt. Einen kurzen Besuch statteten wir auch dieser Kolonie ab. Hier gab es entschieden weniger Besucher als in Simon’s Town.

Die kleinen Vögel sind auch hier mitten in der Mauser, grosse Teile des Bodens sind mit abgestossenen Federn bedeckt. Der Wind bläst diese am Boden in die verschiedensten Richtungen. An windgeschützten Stellen bilden sie dicke Polster, die sich gut als weiches Ruhelager für andere Tiere eignen würden.

Nach dem Kaffee fuhren wir noch an den Strand: Ein breiter, ganz feiner und sehr sauberer Sand. Kaum Treibgut, lediglich einige abgerissene Seetang Stücke liegen herum. Die Schuhe waren schnell ausgezogen, um mit den Füssen die Wassertemperatur zu testen. Sofort wurde klar, weshalb es in dieser Gegend von Südafrika kaum je Menschen zum Baden an die Strände verschlägt. Das Wasser war kaum mehr als 12 Grad! Der Hotelier in Hermanus bestätigte mir anschliessend diese Temperatur. Im Hochsommer könne das Wasser mal 14 Grad erreichen und während maximal einer Woche bei guten Winden aus Osten vielleicht knapp 20 Grad. Die Ostwinde brächten manchmal wärmeres Wasser aus dem Indischen Ozean.

Hermanus liegt an der Bucht, wo die Southern Right Whales in der Bucht ihre Jungen zur Welt bringen und jeweils einige Monate des Jahres verbringen. Die bis 18 m langen und 60 Tonnen schweren Tiere sind im Sommer in der Antarktis, wo sie fressen. Vor Hermanus fressen sie nichts mehr. Dieses Jahr seien sie erst spät angekommen und zudem auch noch früher abgezogen, es seien nur etwa 60% der sonst üblichen Tiere überhaupt hierhin den etwa 2’000 km langen Weg geschwommen. Wir wussten schon bei der Planung der Reise, dass wir kaum Wale zu Gesicht bekommen würden, wollten aber trotzdem den Ort besuchen. Dieser ist auch sonst eine Reise wert. Eine leichte Enttäuschung stellte sich dann aber doch ein.

Die grosse Bucht von Capetown liegt zu Füssen des Betrachters. Das Stadtzentrum mit den wenigen Hochhäusern liegt in der Mitte des Bildes.

Die Fahrt von Capetown nach Hermanus kann auf zwei Wegen geschehen. Einerseits über die Bergstrecke, dann aber auch entlang der Küste rund um eine Landzunge bei Betty’s Bay. Die Strecke über den Berg kannte ich von früheren Gelegenheiten, jene die Küste entlang war für mich neu. In Betty’s Bay unterbrachen wir die Fahrt für einen Kaffee und lernten dabei, dass es hier auch Pinguine gibt. Einen kurzen Besuch statteten wir auch dieser Kolonie ab. Hier gab es entschieden weniger Besucher als in Simon’s Town.

Die kleinen Vögel sind auch hier mitten in der Mauser, grosse Teile des Bodens sind mit abgestossenen Federn bedeckt. Der Wind bläst diese am Boden in die verschiedensten Richtungen. An windgeschützten Stellen bilden sie dicke Polster, die sich gut als weiches Ruhelager für andere Tiere eignen würden.

Nach dem Kaffee fuhren wir noch an den Strand: Ein breiter, ganz feiner und sehr sauberer Sand. Kaum Treibgut, lediglich einige abgerissene Seetang Stücke liegen herum. Die Schuhe waren schnell ausgezogen, um mit den Füssen die Wassertemperatur zu testen. Sofort wurde klar, weshalb es in dieser Gegend von Südafrika kaum je Menschen zum Baden an die Strände verschlägt. Das Wasser war kaum mehr als 12 Grad! Der Hotelier in Hermanus bestätigte mir anschliessend diese Temperatur. Im Hochsommer könne das Wasser mal 14 Grad erreichen und während maximal einer Woche bei guten Winden aus Osten vielleicht knapp 20 Grad. Die Ostwinde brächten manchmal wärmeres Wasser aus dem Indischen Ozean.

Hermanus liegt an der Bucht, wo die Southern Right Whales in der Bucht ihre Jungen zur Welt bringen und jeweils einige Monate des Jahres verbringen. Die bis 18 m langen und 60 Tonnen schweren Tiere sind im Sommer in der Antarktis, wo sie fressen. Vor Hermanus fressen sie nichts mehr. Dieses Jahr seien sie erst spät angekommen und zudem auch noch früher abgezogen, es seien nur etwa 60% der sonst üblichen Tiere überhaupt hierhin den etwa 2’000 km langen Weg geschwommen. Wir wussten schon bei der Planung der Reise, dass wir kaum Wale zu Gesicht bekommen würden, wollten aber trotzdem den Ort besuchen. Dieser ist auch sonst eine Reise wert. Eine leichte Enttäuschung stellte sich dann aber doch ein.
