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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Vierte Etappe - Costa Rica
Am geografischen Höhepunkt der Reise
Bei klarem Wetter verliessen wir unsere Lodge heute früh und fuhren zum Irazù, den wir in etwa 90 Minuten erreichten. Je länger wir unterwegs waren, desto mehr Wolken bildeten sich und während der letzten Kilometer zum Krater waren diese sehr dicht. Sobald wir aber über durch die Wolken hindurch kamen, klarte der Himmel auf.

Auf 3’432 m.ü.M. erreichten wir den höchsten Punkt des Vulkanes, für uns auch gleichzeitig der geografische Höhepunkt der Reise. Das Wolkenmeer unter uns war beeindruckend. Ohne Wolkenmeer hätten wir sowohl den Atlantik als auch den Pazifik sehen können. Heute konnten wir diese Meere lediglich vermuten.

Auch auf dieser Höhe wachsen noch viele grossen Pflanzen, teilweise sogar an den Hängen des Hauptkraters. Dieser misst einen guten Kilometer im Durchmesser und ist 300 m tief. Oft hat er einen tiefen Kratersee, der je nach Mineraliengehalt eine andere Farbe hat. Meist giftgrün, es gibt aber auch andere Farben. Zur Zeit ist er ausgetrocknet, so dass der Kratergrund sichtbar ist. Die gegenüberliegende Kraterwand ist sehr dünn, sie stellt eine grössere Gefahr dar. Falls sie bei gefüllten See brechen sollte, läuft der ganze See aus, die resultierende Schlammlawine bedroht grosse Gebiete.

Interessant fand ich dieses Schild: Entlang des westlichen Kraterrandes gibt es ein Geländer, entlang dessen auch der Wanderweg führt. Dort ist Rauchen verboten. Hoffentlich hält sich auch der Vulkan an dieses Verbot, er soll der aktivste und gefährlichste seiner Kollegen in Costa Rica sein. Sein Rauch wäre noch viel schädlicher als jener einer Zigarette.

Entlang des Kraterrandes war der Wind sehr stark, die Temperatur betrug um die 10 Grad. Mit winddichten Kleidern war es aber gut auszuhalten. Ruth’s Haare waren jedoch eher ein Problem: Je nach Blickrichtung zog sich der Vorhang zu. Ein Haargummi löste aber auch dieses Problem.

Die für die Touristen aufgestellten Abfallkübel rund um den Parkplatz zogen Nasenbären an, welche sich hier ihre Snacks suchten. Da dieser Geselle so mit der Suche beschäftigt war, konnte ich ihn problemlos fotografieren. Einige Touristen fütterten die putzigen Kerlchen mit Chips und Süssigkeiten, ein absoluter Blödsinn, der zudem noch verboten ist. Dieses Verhalten macht die Bärchen agressiv und erst noch krank.

Von der Spitze aus ist auf der rechten Seite der Hauptkrater auszumachen. Entlang der grauen Sandebene verläuft links der Wanderweg mit seiner Abschrankung. Im Hintergrund ist ein zweiter Berg sichtbar, der Turribalba, welcher direkt hinter unserer Lodge aufragt. Jener ist im Gegensatz zum Irazù zur Zeit aktiv. Seine Rauchfahne ist auch aus der Distanz gut auszumachen. Der Irazù brach zum letzten Mal 1994 aus, seither ist er ruhig - zumindest an der Oberfläche.

Den heutigen Schlusspunkt macht eine schöne Blüte, welche ich beim Abstieg vom Krater fotografieren konnte. Kurz vorher wurde diese von zwei Kolibris besucht, als ich mich näherte, machten sie sich jedoch schnell aus dem Staub. Auch ihre Aura ist leider schon nicht mehr sichtbar.

Auf 3’432 m.ü.M. erreichten wir den höchsten Punkt des Vulkanes, für uns auch gleichzeitig der geografische Höhepunkt der Reise. Das Wolkenmeer unter uns war beeindruckend. Ohne Wolkenmeer hätten wir sowohl den Atlantik als auch den Pazifik sehen können. Heute konnten wir diese Meere lediglich vermuten.

Auch auf dieser Höhe wachsen noch viele grossen Pflanzen, teilweise sogar an den Hängen des Hauptkraters. Dieser misst einen guten Kilometer im Durchmesser und ist 300 m tief. Oft hat er einen tiefen Kratersee, der je nach Mineraliengehalt eine andere Farbe hat. Meist giftgrün, es gibt aber auch andere Farben. Zur Zeit ist er ausgetrocknet, so dass der Kratergrund sichtbar ist. Die gegenüberliegende Kraterwand ist sehr dünn, sie stellt eine grössere Gefahr dar. Falls sie bei gefüllten See brechen sollte, läuft der ganze See aus, die resultierende Schlammlawine bedroht grosse Gebiete.

Interessant fand ich dieses Schild: Entlang des westlichen Kraterrandes gibt es ein Geländer, entlang dessen auch der Wanderweg führt. Dort ist Rauchen verboten. Hoffentlich hält sich auch der Vulkan an dieses Verbot, er soll der aktivste und gefährlichste seiner Kollegen in Costa Rica sein. Sein Rauch wäre noch viel schädlicher als jener einer Zigarette.

Entlang des Kraterrandes war der Wind sehr stark, die Temperatur betrug um die 10 Grad. Mit winddichten Kleidern war es aber gut auszuhalten. Ruth’s Haare waren jedoch eher ein Problem: Je nach Blickrichtung zog sich der Vorhang zu. Ein Haargummi löste aber auch dieses Problem.

Die für die Touristen aufgestellten Abfallkübel rund um den Parkplatz zogen Nasenbären an, welche sich hier ihre Snacks suchten. Da dieser Geselle so mit der Suche beschäftigt war, konnte ich ihn problemlos fotografieren. Einige Touristen fütterten die putzigen Kerlchen mit Chips und Süssigkeiten, ein absoluter Blödsinn, der zudem noch verboten ist. Dieses Verhalten macht die Bärchen agressiv und erst noch krank.

Von der Spitze aus ist auf der rechten Seite der Hauptkrater auszumachen. Entlang der grauen Sandebene verläuft links der Wanderweg mit seiner Abschrankung. Im Hintergrund ist ein zweiter Berg sichtbar, der Turribalba, welcher direkt hinter unserer Lodge aufragt. Jener ist im Gegensatz zum Irazù zur Zeit aktiv. Seine Rauchfahne ist auch aus der Distanz gut auszumachen. Der Irazù brach zum letzten Mal 1994 aus, seither ist er ruhig - zumindest an der Oberfläche.

Den heutigen Schlusspunkt macht eine schöne Blüte, welche ich beim Abstieg vom Krater fotografieren konnte. Kurz vorher wurde diese von zwei Kolibris besucht, als ich mich näherte, machten sie sich jedoch schnell aus dem Staub. Auch ihre Aura ist leider schon nicht mehr sichtbar.
