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Eine Wurst bei Bitzinger - Spruch vergeblich gelernt
An unserem letzten Tag in Wien wollten wir auf Anraten unserer Freundin Brigitta noch ein typisch Wienerisches Gericht probieren. Es gibt über die ganze Stadt verteilt Stände, an denen Würste verkauft werden. Einer der berühmtesten ist Bitzinger bei der Albertina, einem bekannten Kustmuseum im Zentrum der Stadt.

Die Warteschlange war recht lang, offenbar sind die Würste gut! Neben Touristen waren auch Herren in Business-Anzügen unter den Gästen.

Von der Hinterseite des Standes aus ist eine andere Wiener Institution zu sehen: Das Hotel Sacher mit der bekannten Torte. Diese liessen wir heute links liegen, wir wollten unsere Kenntnisse der Wiener-Sprache testen!

Brigitta lernte uns, wie der richtige Wiener hier bestellt: A Eitrige. an Buggl und an 16-er Blech! Für Nicht-Wiener: Einen Käsekreiner (Schweinsbratwurst mit Käsestücken) mit einem Brot-Anschnitt und dazu eine Dose Bier von Ottakringer, einer Brauerei aus dem 16. Bezirk Wiens.
Ich fand noch andere Bestell-Varianten, zB. diese: "A Eitrige mit an G'schissenen, an Buggl, an Krokodü und an 16er-Blech". Dien neuen Worte sind: Senf und Essiggurke!
Ich versuchte nicht einmal im Dialekt zu bestellen, die beiden Bediener im Stand waren ein Chinese sowie ein Herr aus den Ländern des Ostens, welche kaum Deutsch sprachen. Das Brot war zwar gut, jedoch kein Anschnitt, davon gibt es wohl zu wenige. Die Wurst schmeckte sehr gut, mit dem Mineralwasser an diesem heissen Tag liess sich ebenfalls gut leben.

Das Bier genossen wir später noch im Hotel, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machten. Ein würdiger Abschluss!
