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Ein Essen für 1.5 Millionen in Ha Noi!
Bei unserem heutigen Besuch in Hanoi assen wir in einem eher touristischen Restaurant, dem Dinh Lang Thuy Ta. Es liegt wunderbar am See in der Altstadt und bietet neben einem feinen Essen auch eine schöne Sicht auf den See.

Von der Strasse aus liegt der See hinter dem Restaurant. Sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss wird serviert, wir assen heute im Obergeschoss.

Von unserem Tisch aus sahen wir die Insel inmitten des Sees in der Innenstadt. Auf der Insel liegt der Tempel, den ich im anderen Artikel beschreib.

Das Restaurant hat zwei Tischreihen, die rechte hat Sicht auf den See, die linke wiederum Sicht auf die Strasse. Wir sassen selbstverständlich auf der rechten Seite. Wir waren schon kurz nach 18 Uhr im Restaurant, die meisten Gäste kamen später und einige mussten dann mit der Strassensicht Vorlieb nehmen.

Die Esswerkzeuge waren landestypisch: Keramik-Löffel und Stäbchen. Lediglich die Gläser kamen uns bekannt vor.

Die Servietten waren richtige Kunstwerke, wir getrauten uns kaum, sie zu benutzen.

Das gesamte Geschirr war mit dem Namen des Restaurants versehen. Die Vietnamesen brauchen lateinische Buchstaben, so dass zumindest von daher die Schrift zu lesen ist. Die Sprache selber ist aber sehr fremd.

Wir genossen ein vorgegebenes Menü, so erhielten wir einen interessanten Querschnitt durch die vietnamesische Küche. Die einzelnen Gänge kamen praktisch gleichzeitig auf den Tisch. Als erstes gab es eine Suppe mit Krabbenfleisch und Mais.

Ein Salat aus Bananenblumen mit Crevetten wurde in der leeren Bananenblüte serviert.

Frittierte Frühlingsrollen mit Krabbenfleisch wurden in eine ausgehöhlte Ananas gesteckt. In der nun hohlen Frucht selber brannte eine kleine Kerze. Eine spezielle Art der Präsentation.

Eine Suppe mit Pilzen, sogenannten Pine Mushrooms schmeckte gut, auch wenn die Pilze angeblich mit einer Mousse aus Schweinefleisch gefüllt waren.

Eine weitere Suppe mit Crevetten in einem Tontopf hatte einen interessanten Geschmack. Zusammen mit dem weissen Reis machte dieses Gericht einen guten Abschluss.
Insgesamt fanden wir, dass die Gerichte eher auf der faden Seite lagen, zumal wir gestern in Bangkok noch ein recht scharfes Curry assen. Nach meiner Erinnerung ist das Essen in Vietnam im Vergleich zu Thailand eher fad.
Insgesamt kostete uns das Essen ein Vermögen, insgesamt wurden meiner Kreditkarte 1’520’000 Dong belastet. Ich habe noch nie für einen so grossen Betrag gegessen! Das relativiert sich bald, von unseren Fränkli waren es knappe 60. Es ist mir unverständlich, weshalb man bei der Währung nicht einfach mindestens 3 Nullen streicht!

Von der anderen Seite des Sees aus gesehen ist unser Restaurant das längliche, hell erleuchtete Gebäude auf der rechten Seite direkt am See.
