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- Kategorie: Thailand 24 / 25
Khao Lak - faule Tage am Meer

Als wir unser Visum erhielten, reisten wir am Folgetag weiter nach Khao Lak, wo ich uns für fünf Nächte in einem mir unbekannten Hotel ein Zimmer buchte. Zu dieser Zeit ist Khao Lak sehr gut besucht und ohne Vorreservation sind die freien Zimmer eher rar. Ausser längeren Spaziergängen am Strand und Schwimmzügen im Hotelpool unternahmen wir zu Beginn eher wenig. Ein Einsiedler-Krebs liess sich am Strand von uns nicht stören und verfolgte unbeirrt seinen Weg. Ich machte auch noch ein kleines Filmli, zu sehen auf meinem Youtube-Kanal.

Neben den Einsiedler-Krebsen gab es auch Spinnen, darunter auch dieses Monster. Etwa so gross wie ein 5-Franken-Stück. Erst als ich das Bild bearbeitete, stellte ich fest, dass dem armen Tier eines der rechten Beine fehlte.

Am 12. Februar war der Makha Bucha Day, ein wichtiger buddhistischer Feiertag in Thailand. Er erinnert an eine Versammlung von 1250 Mönchen, welche einer Predigt ihres Idols lauschten. An diesem Tag ist es im ganzen Land verboten, Alkohol zu verkaufen und öffentlich zu konsumieren. Die angedrohten Strafen sind durchaus drakonisch. Also liessen wir es bleiben. Das Bier zum Apero im Hotel gab es aber dann doch, wir hatten vorgesorgt.

Ein schöner Sonnenuntergang an der Andaman Sea gehört selbstverständlich zu diesem Aufenthalt. Die Tagestemperatur lag immer über 30° und auch abends kühlte es kaum gross ab.

Wir wechselten das Hotel und fuhren etwa 10 km nach Norden, wo ich für weitere 5 Nächte ein anderes Hotel buchte. Dieses Hotel verfügte über keinen direkten Strandzugang, doch in 4 km Entfernung lagen die Coconut-Beach und die White-Sand-Beach. Mit dem Auto beide problemlos erreichbar. Während der Ebbe kamen immer viele kleine Krabben aus ihren Höhlen am Strand und legten hübsche Muster mit den kleinen Kügelchen, die sie aus ihren Höhlen schafften. Dies sollte wohl ein Stern werden, aber ...

... mir war dann bald klar, weshalb das nicht so gut gelang. An mehreren Stellen am Strand gab es kleine Geschäfte, wo Canabis verkauft wurde und ab und an wehte der süssliche Duft der Hasch-Zigis durch die Luft. Mit einem Rausch ging vermutlich die Stern-Zeichnung nicht mehr so gut.

Da ich mit Ruth nicht auf einer richtigen Vespa fahren kann, konnte ich hier meine Entzugssymptome etwas lindern. Das sehr saubere Wasser an diesen Stränden war übrigens immer um die 29° warm und die Luft etwas über 30°. Wunderbar. Mittags genossen wir oft einen Mango / Passionsfrucht - Shake in einem der kleinen Strandbeizen. Diese vermieten auch Liegestühle und Sonnenschirme.

Bei unserem Hotel machte ein grosser Leguan seine Aufwartung. Mit seinem langen Schwanz mass er beeindruckende und für uns harmlose 150 cm.

Am letzten Abend vor unserer Rückfahrt nach Hua Hin verabschiedete sich das Meer mit diesen seltsamen Farben. Wir werden sicher wieder nach Khao Lak zurückkehren, das Meer und die Strände sind einfach wunderbar.