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Besuch bei einer interessanten Persönlichkeit

Etwa 1.5 Kilometer von unserem Hotel entfernt in Richtung der Altstadt von Panama City steht ein Monument, welches an einen spanischen Konquistador erinnert: Vasco Nuñez de Balboa steht auf einer grossen Weltkugel und zeigt in Richtung Westen. Am 25. September 1513 war er der erste Europäer, welcher den Pazifischen Ozean von Amerika aus sah. Er reiste von der karibischen Küste durch den Regenwald an die Küste und gründete bei seiner Ankunft am Pazifik die Stadt Panama. 1519 wurde er um einen Kopf gekürzt, da er sich nicht dem neuen spanischen Gouverneur unterwerfen wollte. Heute steht er auf dem Sockel, der ihn köpfende Gouverneur ist hingegen vergessen.

Die nächste Station war das das sogenannte Biomuseo, ein Wahrzeichen von Panama City. Der amerikanische Architekt Frank Gehry entwarf das Museum, welches 2014 eröffnet wurde. Es steht auf einer künstlich aufgeschütteten Landmasse am Panama-Kanal. Das Land wurde mit Teilen des Aushubes des Kanals aufgeschüttet.

Unmissverständlich ist die Nachricht dieser Bänder. Auch wenn im Internet auf der Webseite des Museums steht, es sei geöffnet, kommen hier keine Zweifel auf.

Auf der Seite des Kanals zeigt sich die bekannte Ansicht des Museums. Dieses fiel mir schon anlässlich der Fahrt durch den Panama-Kanal auf und ich wollte es heute besuchen. Es stellt die geologische Geschichte Panamas aus, dazu auch viele Informationen zur Natur des Landes.

Vom Wanderweg entlang des Panama-Kanals aus ist die Puente de las Americas gut zu sehen. 1962 wurde die Brücke eröffnet und markiert das Ende des Panama-Kanals und den Beginn des Pazifiks. Sie war nach dem Bau des Kanals die erste Brücke über den Kanal, über welche Nord- mit Südamerika verbunden war und die beiden Kontinente trockenen Fusses erreicht werden konnten.

Über diese Figuren konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Sie stehen in der Nähe des Biomuseums in einem Kreisel. Ich fotografierte sie wegen der von ihnen hochgehaltenen panamaischen Flagge vor dem dramatischen Himmel.
Der erste Tag des Neuen Jahres war heute sehr heiss: Kurz nach Mittag lag die Temperatur bei 32 Grad, dazu eine grosse Luftfeuchtigkeit. Diese Kombination sorgte für ziemlichen Schweiss! Nach unserer Rückkehr wollten wir uns im Pool abkühlen, doch ein DJ spielte sehr laute Techno-Musik. Nichts für ältere Europäer.
