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Kategorie: Panama 21 / 22
31. Dezember 2021

Panama-Kanal diesmal noch vom Land aus

 Im Februar 2015 war ich schon mal am Panama-Kanal, damals auf der Queen Victoria auf einer Cruise von Ft. Lauderdale in Florida nach San Francisco. Mehr dazu gibt es hier (Klick mich!).

Heute besuchten wir den Kanal vom Land aus und zwar bei der letzten Schleuse auf dem Weg vom Atlantik an den Pazifik. Die Miraflores-Locks lassen die Schiffe noch ein letztes Mal 13 m Höhe verlieren, bevor diese dann bei Panama-City in den Pazifik ausfahren. Der Scheitelpunkt des Kanals liegt bei 26 m.ü.M.

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Der Kanal wurde 1914 eröffnet, die meisten Installationen stammen noch aus jener Zeit, so auch die riesigen Stahl-Schleusentore. 300 t wiegt jedes von ihnen. Und diese halten auch heute noch dicht.

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Der Blick von der Aussichtsplattform in Richtung Westen, hin zum Pazifik. Auf der linken Seite des Kanals sind die Umrisse der ersten Hochhäuser von Panama-City zu erkennen. Diese Schleuse hat zwei Fahrbahnen, heute waren beide leer, da aktuell gerade kein Schiff wartete. Wir waren um 11:00 beim Besucherzentrum, das nächste Schiff sollte um 14:00 hier sein, so lange wollten wir aber nicht warten.

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Der Blick in Richtung Osten, hin zur ersten Schleuse auf dieser Seite des Kanals, oberhalb der Schleuse liegt der künstlich angelegte Stausee, über den die Schiffe bis zu den Schleusen am Atlantik fahren. Darauf wird aus das Süsswasser bezogen, welches für die Schleusen verwendet wird. Für Interessierte Leser gibt es bei Wikipedia sehr viel spannende Informationen zum Kanal.

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Nach unserem Besuch bei der Schleuse liessen wir uns noch einmal in den Casco Viejo UBERn, weil wir dort noch einige Sehenswürdigkeiten ansehen wollten. Dieser Mann zählt nicht dazu, ich fand jedoch seine Handy-Landestation interessant. Eine Strassenlaterne liefert den benötigten Strom.

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Die Iglesia de San José hat eine interessante Geschichte mit einer hübschen Legende. Ihr Altar besteht aus Mahagoni-Holz, welches zur Verzierung mit Blattgold bezogen wurde. Eine Legende besagt, dass 1671 der Pirat Henry Morgan die Stadt angriff und plünderte. Ein Mönch soll vorgängig die vergoldeten Teile des Altars entfernt und diese im Meer versenkt haben. Dem Piraten sagte er, der Altar werde erst noch konstruiert und er solle doch bitteschön eine kleine Spende dalassen. So 1000 Dukaten würden gerade ausreichen. Morgan soll gesagt haben, der Mönch sei doch ein noch grösserer Pirat als er. Er soll aber das Geld herausgerückt haben. Die Geschichte ist aber wohl nur eine Legende, zeigen doch die Aufzeichnungen der Kirche, dass der Altar erst 1915 mit Gold verzehrt wurde.

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Eine der bereits hübsch renovierten Strassen, die Häuser auf beiden Seiten sind gut im Schuss.

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In diesem runden Haus ist heute ein Hotel untergebracht.

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Ein interessantes Stilleben: Im Vordergrund Häuser der Altstadt, die teilweise renoviert sind und andererseits nur noch dank eines Gerüstes stehen. Zwischen den Häusern ist in der Ferne die Neustadt mit den Wolkenkratzern zu sehen. Alt und neu nahe zusammen.

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Wir gingen von der Altstadt in Richtung der Neustadt weiter und plötzlich änderte sich die Szenerie total: im Casco Viejo dominieren einige wenige Ruinen und etliche schön restaurierte Häuser. Etwas weiter davon entfernt wohnen die Panameños und es gibt hunderte von kleinen Geschäften, in denen die Einheimischen die Güter des täglichen Bedarfs einkaufen. Wo vorher Touristen das Stadtbild dominierten, waren nun fast nur noch Einheimische zu sehen.

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Lokale Früchte und lokales Gemüse wurden nicht nur in Geschäften verkauft, auch auf der Strasse waren viele informelle Händler installiert. Polizei war überall zu sehen, meist in Gruppen von 3-5 Beamten standen sie sich die Beine in den Bauch. Dem Touristen gibt es trotzdem ein gutes Gefühl, wenn er sich durch die Menschenmassen drängt.

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Von unseren Hotel aus gab es gegen Abend einen wunderbaren Blick in Richtung Südost auf den Pazifik. Aktuell ist gerade Ebbe, so dass die felsige Küste offen da liegt. Die untergehende Sonne liess die Hochhäuser des Finanzzentrums in schönstem Licht erstrahlen. Die meisten der Häuser sind internationale Hotels oder Wohnhäuser der Reichen. Darunter viele Amerikaner, die hier von den tiefen Steuern profitieren.

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