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- Kategorie: Costa Rica 22
Costa Rica zum 3,1. Mal
Heute geht es für mich zum 3,1. Mal in Costa Rica los. Zum ersten Mal war ich vor etwa 20 Jahren hier, dann während eines Tages anlässlich einer Cruise durch den Panama-Kanal und schliesslich gute zwei Wochen mit Ruth. Nun bleiben wir für sechs Wochen im Land.
Der Flug von Panama City dauerte nur etwas mehr als eine Stunde und wir landeten in San José. Die Einreise war sehr einfach, alle Dokumente bezüglich Covid musste ich schon vorrangig auf einer Webseite hochladen und erhielt dann einen QR-Code. Dieser wurde beim Check-In in Panama City geprüft und dann nochmals bei der Einreise in Costa Rica. Zugleich wurde die Körpertemperatur gemessen.
Unser Hotel liegt in einer Fussgängerzone im Zentrum der Stadt und wir sind hier für drei Nächte gebucht. Die Stadt schauen wir uns morgen an, übermorgen geht es dann in die Umgebung und anschliessend reisen wir los. Davon später dann mehr.

Nachdem wir unser Hotel bezogen hatten, machten wir uns zu Fuss auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Das eigentliche Zentrum von San José ist der Parque Central mit dieser seltsamen Struktur in seiner Mitte. Schön ist anders, doch die Landesflagge wehte gerade so schön im Wind und schliesslich ist es der Mittelpunkt …

Früchte gibt es hier im Überfluss. Bananen, 12 Stück für etwa 3.50 CHF, Ananas, Äpfel, Mandarinen und auch Mangos gibt es an nahezu jeder Ecke zu kaufen.

Im Zentrum sind die Regenabläufe mit diesen Sprüchen markiert: „Das Meer beginnt hier, wirf keinen Abfall hinein“. Ob es wohl nützt? Die nächste Küste liegt bei Quepos, etwas mehr als 50 km Luftlinie im Süden.

Auch in Costa Rica gilt Maskenpflicht. Bei vielen Geschäften weisen Plakat darauf hin. Dieses Plakat hat einen interessanten Spruch: „Um in diesen Ort einzutreten ist das Tragen einer Maske obligatorisch: Wir kümmern uns um SIE“! Mal nicht nur Verbot, Gebot und Drohung mit Schmoren in der Hölle, die kümmern sich um mich!

In der grossen Fussgängerzone stehen einige Skulpturen mitten in der Strasse. Diese Dame ist ein verborgener Hinweis auf die Folgen der guten Costa Ricanischen Küche. Nicht zu viel davon, sonst seht ihr bald auch so aus.

Alt und neu zusammen: Die Banco Nacional war ursprünglich im Art-Deco Gebäude untergebracht, dieses wurde wohl irgendwann zu klein und durch ein Hochhaus ergänzt.

Im Garten vor dem Banco Central de Costa Rica steht diese Skulptur, die „A los presentes“ genannt wird. Sie soll die Bewohner des Hochlandes rund um San José darstellen, welche durch die Modernisierung nach und nach verdrängt werden.

Eine Versicherung ist in diesem hübschen Art-Deco Gebäude untergebracht. Der Himmel verdunkelte sich im Laufe des späteren Nachmittages, doch es gab keinen Regen. Für uns war der Temeraturschock jedoch eher gross. 24° war das höchste der Gefühle. Als die Sonne hinter den Wolken verschwand wurde es noch etwas kühler. Das Stadtzentrum liegt auf 1161 m.ü.M.

Dieses Hotel Talamanca ist zwar sicher billig, doch absteigen möchte ich hier nicht wirklich. Mich hat mehr die Nähe der grossen Wandmalerei zum Hotel fasziniert. Es gibt bessere Hotels in San José!
