- Details
- Kategorie: Canarias Herbst 21
3.12. - 11.12. 2021 - Gran Canaria mit Wiener Freunden
Ruth und ich flogen am 3.12. 21 von Lanzarote zurück nach Gran Canaria. Die Fahrt mit der Fähre hätte sehr lange gedauert und wäre erst noch viel teurer als der Flug. Knappe 30 Minuten dauert dagegen der fliegerische Hüpfer auf die neue Insel. Als erstes checkten wir in unser neues Airbnb ein, es liegt direkt hinter der grossen Düne im Süden von Gran Canaria, direkt vor dem Riu Palace Hotel. Hier werden wir für die nächste Woche zusammen mit unseren Wiener Freunden Brigitta und Kurt wohnen. Die Wiener werden erst am kommenden Tag anreisen.

Der erste Morgen erwartete uns mit einmal mehr nahezu wolkenlosem Himmel und der Sonne, die gerade aufging. Kurz vor 8 Uhr war es soweit. Als wir Ende Oktober ankamen, ging die Sonne noch eine gute Stunde früher auf. Die Terrasse unseres Hauses konnten wir leider während der ganzen Woche kaum benützen, da ein starker Nordwind immer wieder viel Sand von der Düne aufblies und dieser unweigerlich in den Augen landete. Schade!

Unsere beiden Freunde waren froh, dem allgemeinen Lockdown in Österreich entkommen zu sein, bei ihnen zuhause wütete die Corona-Sch … noch schlimmer als in der Schweiz. Mittlerweile steht die Schweiz jedoch schlimmer da.

Da die beiden die Insel noch nicht kannten, machten wir einige Ausflüge. Eine Fahrt rund um die Insel brachte uns auf der Westseite über Mogan nach La Aldea de San Nicolas, einem hübschen Ort, der nahezu ausschliesslich von Einheimischen bewohnt wird. Die bevorstehenden Weihnachten zeigten schon erste Spuren mit Weihnachtsbäumen und sonstigen Dekorationen an öffentlichen Gebäuden.

Die Corona-Sch … hinterlässt auch auf diesem Heiligenbild an der Fassade der Kirche ihre Spuren. Masken tragen ist auch hier obligatorisch, sogar für Bilder!

Eine hübsch gemachte Hausfassade, die kleinen Müsterchen bestehen aus Schneckenhäusern.

Die Westküste von Gran Canaria ist über weite Strecken sehr steil und kaum erschlossen. Es gibt einige kleine Strände, welche aber nur über längere Stichstrassen von der Hauptstrasse aus erreichbar sind. Bis zu 10 km auf einer kurvenreichen Strasse runter ans Meer und anschliessend wieder zurück, nichts für uns! Der Mirador del Balcon ist eine Aussichtsplattform, von welcher aus die wilde Küste gut zu sehen ist.

Besonders interessant fand ich dieses Schild am Eingang zur Plattform: Verboten sind jene Aktionen, für welche der Mirador nicht vorgesehen ist. Welche das wohl sind?

Die Sicht in den Norden in Richtung der Stadt Agaete, von wo aus eine Fähre nach Teneriffa ablegt.

Eine andere Ausfahrt brachte uns ins Zentrum der Insel nach Tejeda. Auf der Fahrt dorthin schlängelt sich die Strasse in die Höhe und immer wieder zeigen sich interessante Blicke über die Insel. Von diesem Aussichtspunkt aus ist die Insel Teneriffa mit dem höchsten Berg Spaniens, dem Teide zu sehen. Der weisse Fleck auf dem Teide ist eine Wolke und kein Schnee. Dieser ist noch nicht gefallen. Von hier aus führt auch eine kurvige Strasse hinunter ans Meer zu einem kleinen Strand. Wir fühlen auch hier kein grosses Bedürfnis, diesen zu besuchen.

Die Westseite der Insel lag den ganzen Tag unter blauem, wolkenlosem Himmel. Als wir uns jedoch dem höchsten Punkt, dem Cruz de Tejeda näherten, drangen die ersten Wolken vom Osten her über die Berge. Der Rest der Fahrt fand dann auch in dichtem Nebel statt. Erst südlich des Flughafens klarte der Himmel wieder auf und die Sonne strahlte wieder wie gewohnt.

Die Düne vor unserer Terrasse war noch kurz vor Sonnenuntergang besonnt. Leider immer noch mit sehr viel Wind und Flugsand.

Auch die Wiener konnten wir noch von einem Besuch von Las Palmas überzeugen. In einem zentralen Park steht dieses kleine Kaffee, welches mir schon bei meinen früheren Besuchen gefallen hat.

Dieses Schild musste ich einfach fotografieren. Mir gefällt der kanarische Ausdruck für die Autobusse: Guagua.

Am Stadtstrand von Las Palmas bemerkte ich diese Kinderschaukel, welche für einmal auch für Rollstuhl-gebundene Kinder zugänglich ist. Über den feinen Sand führt ein Holzweg zur Schaukel, der Rollstuhl passt dann auf diese und das Kind kann so auch an den Erlebnissen der übrigen Kinder teilhaben. Sehr gelungen!
Kurt und Brigitta reisten am 11. 12. 21 schon wieder ab, Ruth und ich wechselten die Unterkunft und bleiben noch eine weitere Woche auf der Insel vor dem Heimflug.
