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- Kategorie: Canarias Herbst 21
19.11. - 3.12. 2021 - Lanzarote
Für die erste Woche auf Lanzarote buchten wir uns zusammen mit Lina ein Haus im Süd-Osten der Insel bei Playa Blanca. Da wir dort nahe beim Zentrum waren, verzichteten wir auf ein Auto.

Die Überfahrt von Corralejo auf Fuerteventura nach Playa Blanca auf Lanzarote dauerte nur kurz und bald schon kamen die Häuser der neuen Insel ins Blickfeld. Das Meer war recht ruhig, die Überfahrt soweit glücklicherweise weitgehend ereignislos.

Der Süden der Insel ist von Hotels überbaut, hier ist einer der Hotspots des Tourismus auf Lanzarote. Die meisten Hotels sind aber nicht mit den Hotelburgen anderer Inseln vergleichbar, 3 bis maximal 4 Geschosse sind die meisten hoch. Daneben gibt es eine Vielzahl von Ferienhäusern, welche vermietet werden. Entlang des Meeres gibt es auch hier gut ausgebaute Wege, auf denen man längere Strecken wandern kann.

Ein Überbleibsel der frühen Besiedlung, das Castillo del Aguila (Adler-Schloss) steht prominent auf einer Landzunge. Das Innere kann nicht besichtig werden.

Nach der ersten Woche zogen wir in ein anderes Haus um, dieses lag etwas abgelegener und weil wir noch die Insel besichtigen wollten, mieteten wir uns diesmal ein Auto. Ein erster Ausflug galt dem Ort Yaiza mit seiner hübschen Kirche. Lina plante für die zweite Woche einige geführte Wanderungen zu machen, musste das Vorhaben dann aber leider abbrechen, da sie unerwartet in die Schweiz zurückkehren musste.

Ruth und ich kennen die Insel aus früheren Besuchen und schauten uns in den restlichen Tagen noch einige Orte an, die bei unserem letzten Besuch wegen Covid geschlossen waren. Unterwegs gab es immer wieder schöne Bilder von Feldern, welche schon für die kommende Saison vorbereitet wurden.

Lanzarote ist wie alle Inseln der Kanaren vulkanischen Ursprungs. Im Zentrum sind grosse Gebiete mit schwarzer Lava - meist in Form von Sand - bedeckt. In dieser Lava wurden Dellen gegraben und mit Lavasteinen umgeben. In diesen Dellen sind Reben angepflanzt, die einen wunderbaren Weisswein ergeben. Bei den jeweiligen Fischessen genossen wir meist einen davon.

Ganz im Südwesten von Lanzarote steht ein Leuchtturm, der fotografisch nicht viel hergibt, der Blick zurück auf die Küste be Playa Blanca hingegen zeigt die wilde Natur der vulkanischen Küste.

Im Norden der Insel hat César Manrique, ein bekannter Maler und Architekt auf Lanzarote einen Aussichtspunkt - Mirador del Rio - bauen lassen, von welchem aus die kleine Nachbarinsel La Graciosa gut zu sehen ist. Manrique war übrigens auch dafür verantwortlich, dass in Lanzarote keine grossen, hässlichen Hotelburgen entstanden.

Ein anderer Tourismus-Hotspot auf Lanzarote ist Puerto del Carmen. Dieser Fussweg erinnert an die Lombard-Street in San Francisco, im Gegensatz zur dortigen Strasse dürfen hier nur Fussgänger unterwegs sein.
