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- Kategorie: Canarias 21
Ein gigantisches Gewitter vor dem sonnigen Nachmittag
Gerade als wir heute losziehen wollten, verdunkelte sich der Himmel und in der Ferne ertönten die ersten Donnerschläge. Wir entschlossen und deshalb, das Gewitter im Hotel vorbeiziehen zu lassen und erst dann loszuziehen.
Während einer guten Stunde regnete es wie verrückt, dazu wehte ein starker Wind. Bald schon tropfe es in unserem Zimmer aus der Klimaanlage und unter der Türe lief das Wasser ins Zimmer. Als ich die Rezeption benachrichtige meinte der nette Herr, sie hätten dieselben Probleme in einigen Zimmern, er würde aber sofort jemanden senden. Mehrere Frotté-Tücher saugten das Wasser auf, doch der Parkett im Eingangsbereich ist vermutlich hin. Die Eingangstüre liegt offenbar etwas tiefer als die Terrasse draussen, so dass das Wasser ins Zimmer läuft. Schlechte Bauweise!

Sobald der Regen aufhörte, klarte der Himmel auf und die Sonne schien von einem wunderbar blauen Himmel. Überall in der Hotelanlage lag viel Wasser auf den Wegen, an der jeweils tiefsten Stellen bildeten sich tiefe Pfützen. Die Temperatur stieg schon bald auf angenehme 24 Grad.

Auch die Strasse vom Hotel zum Ort verfügt über keine Dohlen, das Wasser bleibt einfach liegen, hier gute 15 cm tief! Anscheinend regnet es hier eher selten so stark, sonst wäre die Strasse wohl anders gebaut worden.

Der starke Wind peitschte das Meer auf, die Wellen waren entsprechend hoch. Da wo das Wasser normalerweise schön blau ist war es heute Nachmittag braun.

Ein Bach, der gestern noch völlig trocken war, führte heute eine Kakao-farbige Brühe. Die starken Regenfälle liessen ihn stark anschwellen und auf seinem Weg hin zum Meer räumte er das ganze Bachbett leer und nahm auch sonst noch allerhand Gerümpel mit. Das braune und das weisse Wasser mischen sich nicht überall. In einigen Tagen wird das Meer sicher wieder so aussehen, wie in den vergangenen Tagen.

Die eine Gasse, welche landeinwärts parallel zum Paseo verläuft, ist von vielen Geschäften, Banken und Boutiquen gesäumt. Zur Zeit sind die meisten Läden geschlossen, jene die noch geöffnet haben, preisen grosse Ausverkäufe an. Passanten gab es ausser uns heute fast keine.
