- Details
- Kategorie: Canarias 21
Spaziergang nach Playa Blanca
Nachdem wir am Sonntag von unserem Hotel einige Kilometer in den Osten in Richtung Play Blanca wanderten, begannen wir heute unsere Wanderung am gestrigen Umkehr-Ort und gingen bis zum Ende des Paseo in Playa Blanca.

Bei einem Aussichtspunkt über die Küste waren an einer Kette viele Schlösser befestigt. Für weitere solche Liebesbezeugungen war kein Platz mehr. Weitere Schlösser hingen deshalb auch an anderen Zäunen und allerhand anderen möglichen Befestigungspunkten. Eine wahre Seuche, welche aber im Abnehmen begriffen ist. Offenbar nicht mehr so ganz cool.

Playa Blanca ist ein neu erbautes Gebiet mit einem hübschen Jachthafen und mehreren Luxushotels. Die Architektur ist für einmal recht gut, die meisten Häuser sind weisse Kuben, welche über maximal zwei Geschosse verfügen. Viele der Häuser der Einheimischen auf Lanzarote sind ähnlich gebaut, Nur einige der Hotels sind etwas höher, doch auch sie fügen sich gut in die Landschaft ein. Richtig hässliche Hotelburgen gibt es hier nicht.

Das Castillo del Águila, das Adlerschloss, steht prominent auf einem Felsvorsprung, es wurde 1742 hier errichtet. Auf einigen Karten ist das Schloss auch als Torre, Turm, verzeichnet. Es diente einst dem Schutz der Küste vor Piraten, welche damals offenbar eine grosse Plage waren.

Aus der Nähe betrachtet wirkt der Torre oder eben das Schloss sehr trutzig. Der Eingang ist lediglich über die kleine Zugbrücke möglich, welche problemlos eingezogen werden kann. Im Innern gab es offenbar einige Räume für die Truppen, welche hier untergebracht waren. Das Schloss war heute leider geschlossen.

Entlang der ganzen Südküste gibt es immer wieder solche Hütten, in welchen für die wilden Katzen Futter bereitgestellt wird. Die Kanaren scheinen sehr tierlieb zu sein, zumindest wenn die Anzahl der Futterplätze als Massstab gelten soll.

Einer der vielen schönen Strände im Süden, die Liegestühle waren heute alle unbenutzt. Einerseits weil nur sehr wenige Touristen hier sind und andererseits, weil die Temperatur heute kaum über 20° stieg. Eine steife Brise aus dem Norden zusammen mit einem überzogenen Himmel sorgte für einen teperaturmässig eher unangenehmen Tag.
