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- Kategorie: Canarias 20
Ein erster Eindruck von Teneriffa
Den ersten ganzen Tag auf Teneriffa verbrachten wir heute mit dem Auffrischen von Erinnerungen. Sowohl Ruth als auch ich waren vor Jahren schon auf der Insel und wollten uns einige der damals besuchten Orte ansehen. Die Temperatur lag heute während des Tages bei 30 Grad und die Sonne schien den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel.
Teneriffa lebt vor allem von Touristen und dem Geld, welches diese hier ausgeben. Da zur Zeit eher wenige Reisende unterwegs sind, gibt es weniger Geld und deshalb bleiben viele Unternehmen geschlossen. Eine Vielzahl an Geschäften in den Ortschaften sind verriegelt, auch viele der Restaurants öffnen nicht, da es kaum konsumierende Gäste hat. Manche der grösseren Hotels sind ebenfalls geschlossen. Ich wage nicht, mir vorzustellen, wie die Situation hier in den kommenden Monaten sein wird, wenn nicht endlich wieder mehr Touristen ankommen.

Eine kleine Ortschaft einige km nördlich von unserem Hotel heisst La Caleta, ein hübscher kleiner Ort mit einigen Ferienwohnungen und Restaurants. Heute sahen wir uns nur um, in den kommenden Tagen wollen wir hier mal essen gehen. Im Gegensatz zum Gebiet um Playa de las Americas, wo unser Hotel steht, gibt es hier nur kleine Unterkünfte und nicht die grossen Kästen mit hunderten von Zimmern. Es gibt auch keine lärmenden Bars und Nachtclubs. Ein Restaurant, in welchem ich schon einige Male guten Fisch ass, war heute ebenfalls geschlossen und wird vermutlich in nächster Zeit auch nicht öffnen. Einige andere Lokale sind jedoch offen und hatten am heutigen Sonntag ziemlich viele Gäste.

Die Strände hier sind nicht sandig, sie bestehen meist aus schwarzen Steinen und ab und zu auch schwarzem Sand. Vieles in dieser Gegend ist vulkanischen Ursprungs. Die gelben Felsen auf der rechten Seite sind vulkanische Asche von einem Vulkanausbruch, direkt darüber liegt eine Schicht von schwarzer Lava.

Die Sonne ging heute im Meer unter, gerade rechtzeitig zu unserem Bier. Auf der rechten Seite ist schemenhaft die Nachbarinsel La Gomera zu erkennen, welche von hier aus per Schiff in knapp zwei Stunden zu erreichen ist.
