- Details
- Kategorie: Mexico 10 / 11
Unterschiedliche Essgewohnheiten
Zuerst wechselten wir die Zimmer im Hotel, da die neuen besser gelegen sind. Anschliessend verfrachteten wir unsere Wäsche in eine Lavanderia, welche die Sache bis am frühen Nachmittag erledigen wollte. Was dann auch sehr gut klappte!
Viel mehr unternahmen wir nicht mehr, Brigitte und Otto nutzten die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang am Strand, während ich am Pool faulenzte. Ich zeige hier einige Bilder von Esswaren, da Essen eine der Hauptbeschäftigungen nicht nur der Mexikaner ist.

Die frischen Früchte und Gemüse sind immer eine Einladung zum Kauf, enttäuscht wird der Käufer nie. Hier sind zu sehen in der Reihenfolge von links nach rechts:
Jicama, ein Wurzelgemüse, welches in Stäbchen geschnitten wird und mit Zitrone und Salz hervorragend schmeckt.
Orangen, welche gerade um diese Zeit massenhaft geerntet werden und dementsprechend billig sind.
Erdnüsse, noch nicht geröstet.
Mandarinen im Vordergrund, auch gerade erntefrisch und sehr schmackhaft.
Erdbeeren, zwar frisch geerntet, aber nicht wirklich verführerisch.
Bananen, eine von x-zig Varianten. Uns schmeckten die Platano de Manzana bisher am Besten, obwohl wir noch nicht viele verschiedene Varianten versuchten.

Dieses Federvieh kommt täglich in vielen Gerichten auf den Tisch, auch Eier werden sehr häufig gegessen. Ungewohnt für Schweizer Augen sind die Füsse, welche noch an den Vögeln sind und absurd in die Luft starren.

Oft hängen die schon ausgenommenen Hühner an einer Stange, Kopf und Füsse sind noch dran. Beides wird teilweise auch separat verkauft. Eine Suppe aus Hüherbeinen und Köpfen würde uns nicht schmecken, deshalb bestellen wir Huhn nur im Restaurant. Und hoffen, dass nur die guten Teile verwendet werden.

Zwiebeln werden in nahezu allen Saucen und Gerichten verwendet. Diese Frühlingszwiebeln landen eher im Salat, auch die bis fast 10 cm Durchmesser grossen weissen Zwiebeln werden häufig aufgetischt.

Brot gehört ebenfalls zum Grundbedarf. Mexikaner essen zwar nicht jeden Tag Brot, Tortillas sind jedoch bei jeder Malzeit auf dem Tisch. Viele Brote sind mit Sesam-Samen bestreut, was ihnen einen speziellen Geschmack verleiht. Mexikaner lieben ihr Pan dulce, das Süsse Brot. Mindestens 30 verschiedene Variante entdeckten wir heute auf einem Plakat in einem Restaurant. Von Blätterteig-Gebäck mit Vanille Creme bis zu Hefe-Schnecken gibt es alles zu kaufen.

Was hier wie ein Snack aus kleinen Paprika aussieht, sind in Wirklichkeit auf einem Faden aufgereihte und getrocknete kleine Maden oder Gusanos. Für uns kein Protein-Lieferant, dann doch lieber Crevetten und Fisch.

Ganz links eine weitere Spezialität für Einheimische. Getrocknete und fritierte Heuschrecken neben einer Vielzahl von weiteren Snacks, diesmal aber auch für uns geniessbare Sachen wie Nüsse und Mandeln.

Als Schleckermäuler beschliessen viele Mexikaner eine Mahlzeit mit einem Gang zum mobilen Glace-Verkäufer oder dieser Spezialität, den Raspados. Einem abgeschabten Eis mit den verschiedensten Sirups versüsst.
