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- Kategorie: Mexico 10 / 11
Xalapa oder Jalapa - Museo de Antropologia
Die Stadt heisst je nach Quelle entweder Xalapa oder Jalapa, teilweise stehen hier auf den Autobussen gerade beide Namen nebeneinander. Auf gut 1200 m.ü.M. gelegen, hat sie ein eher kühles Klima. Heute Abend mussten wir seit langem wieder einen Pullover überziehen, da das Thermometer unter 20 Grad fiel und sogar ein leichter Nieselregen einsetzte.
Der Hauptgrund für unseren Besuch war das ausgezeichnete Museo de Antropologia, welches hier eine dauerhafte Ausstellung der alten mexikanischen Kulturen aufweist: Angefangen von den Olmeken, welche diese Gegend Mexicos ab 1500 v.Chr. bewohnten, bis zu den Huastecas, die bis zum Eindringen der Spanier 1521 hier lebten. Die Spanier setzten dann diesen Kulturen nach 3000 Jahren erfolgreich ein definitives Ende.
Die einzelnen Ausstellungsräume des Museums liegen an einem leichten Abhang, alle aneinander gereiht. Jeweils 3 Stufen führen von einem Raum in den nächst tiefer gelegenen. Einige der Bilder sind leider nicht ganz scharf, da ich im Museum den Blitz nicht verwenden durfte und einige der Figuren zudem hinter Glas stehen.
Schon verschiedentlich sahen wir die berühmen grossen Köpfe, welchen die Olmeken Kultur auszeichnen. Dieser Kopf ist völlig intakt, da er von den Erschaffern in der Erde versteckt wurde und erst Anfangs des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt wurde.
Als Grössenvergleich dient hier einmal mehr Brigitte, die sich neben die Plastik stellte. Die Perspektive spielt in diesem Fall keine Rolle, der Kopf ist wirklich so gigantisch!
Diese Figur zeigt eine seltsame Besonderheit: Das Rohr beim Hals sieht wie ein modernes Gerät aus, welches Patienten nach einem Luftröhrenschnitt oder einer Kehlkopfentfernung eingesetzt wird. Vermutlich ist es aber ganz einfach ein Schmuckstück. Bei der Figur fand sich leider keine Erklärung.
Die Schlangen anstelle des Kopfes dieser Figur erinnert an die Medusa der griechischen Mythologie, welche einen Kopfschmuck aus Schlangen aufwies. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass sich diese beiden Kulturvölker kannten und ihre Mythologien gegenseitig beeinflussten.
Diese Figur stellt eine Schildkröte dar, die so lebensecht dargestellt wurde, dass bis auf ihre Grösse alles stimmt.
In einer Vitrine waren viele Tonfigürchen ausgestellt, welche allesamt lachen. Während die meisten anderen Skulpturen eher griesgrämig dreinschauen, ist hier die reinste Fröhlichkeit ausgebrochen. Leider war das Glas so dick, das nicht einmal das kleinste Geräusch nach draussen klang. Doch auch so musste der Betrachter oft schmunzeln und dem Leser soll es nicht anders ergehen.
Der Hauptgrund für unseren Besuch war das ausgezeichnete Museo de Antropologia, welches hier eine dauerhafte Ausstellung der alten mexikanischen Kulturen aufweist: Angefangen von den Olmeken, welche diese Gegend Mexicos ab 1500 v.Chr. bewohnten, bis zu den Huastecas, die bis zum Eindringen der Spanier 1521 hier lebten. Die Spanier setzten dann diesen Kulturen nach 3000 Jahren erfolgreich ein definitives Ende.

Die einzelnen Ausstellungsräume des Museums liegen an einem leichten Abhang, alle aneinander gereiht. Jeweils 3 Stufen führen von einem Raum in den nächst tiefer gelegenen. Einige der Bilder sind leider nicht ganz scharf, da ich im Museum den Blitz nicht verwenden durfte und einige der Figuren zudem hinter Glas stehen.

Schon verschiedentlich sahen wir die berühmen grossen Köpfe, welchen die Olmeken Kultur auszeichnen. Dieser Kopf ist völlig intakt, da er von den Erschaffern in der Erde versteckt wurde und erst Anfangs des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt wurde.

Als Grössenvergleich dient hier einmal mehr Brigitte, die sich neben die Plastik stellte. Die Perspektive spielt in diesem Fall keine Rolle, der Kopf ist wirklich so gigantisch!

Diese Figur zeigt eine seltsame Besonderheit: Das Rohr beim Hals sieht wie ein modernes Gerät aus, welches Patienten nach einem Luftröhrenschnitt oder einer Kehlkopfentfernung eingesetzt wird. Vermutlich ist es aber ganz einfach ein Schmuckstück. Bei der Figur fand sich leider keine Erklärung.

Die Schlangen anstelle des Kopfes dieser Figur erinnert an die Medusa der griechischen Mythologie, welche einen Kopfschmuck aus Schlangen aufwies. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass sich diese beiden Kulturvölker kannten und ihre Mythologien gegenseitig beeinflussten.

Diese Figur stellt eine Schildkröte dar, die so lebensecht dargestellt wurde, dass bis auf ihre Grösse alles stimmt.

In einer Vitrine waren viele Tonfigürchen ausgestellt, welche allesamt lachen. Während die meisten anderen Skulpturen eher griesgrämig dreinschauen, ist hier die reinste Fröhlichkeit ausgebrochen. Leider war das Glas so dick, das nicht einmal das kleinste Geräusch nach draussen klang. Doch auch so musste der Betrachter oft schmunzeln und dem Leser soll es nicht anders ergehen.
