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Erster Teil erfolgreich - Atlanta
Um 7:00 stand der Taxifahrer heute schon vor dem Haus, bereit uns an den Flughafen zu bringen. Ein wenig Schnee lag auf den Strassen, was uns aber nicht gross behinderte. Ein grösseres Problem war diesmal der dichte Verkehr am frühen Morgen in Richtung Flughafen. Doch nach 50 Minuten war auch das erste Ziel erreicht.
Check-In und Sicherheitskontrolle waren problemlos, allerdings war der Rollstuhlservice im Terminal 2 einmal mehr eher lausig. Lange Wartezeit und kein Service am Empfang zeichnen dieses Angebot im Terminal 2 aus. Ob dies damit zusammenhängt, dass hier mehrheitlich Ausländer verkehren und dazu noch mit ausländischen Fluggesellschaften? Im Terminal 1 - bei der Swiss und den mehrheitlich Schweizern - sieht dies ganz anders aus. Room for improvement in diesem angeblich internationalen Flughafen!
Die grossen Schneeräummaschinen hatten heute alle Pflüge voll zu tun, kaum hatten sie eine Piste geräumt, war sie schon wieder weiss. Seit langem erlebten wir wieder eine Enteisung der Maschine, viel rötliche Flüssigkeit wird auf den ganzen Flieger verspritzt, auf dass er problemlos starten kann. Bei -8 Grad Aussentemperatur scheint dies notwendig zu sein!
Der Flug führte uns über ein verschneites Europa, von dem wir allerdings nur wenig mitbekamen, die meiste Zeit lag das Land unter einer geschlossenen Wolkendecke. Die Überquerung des Atlantik fand auch nahezu ohne Sicht auf den Boden oder vielmehr das Wasser statt, auch dass wir über Kanada flogen, erfuhr ich nur aus der Karte. Weite Teile der nördlichen USA sind ebenfalls verschneit und die Seen meist zugefroren. Unüblich waren heute die starken Rückenwinde von gut 200 km/h, die uns eine ganze Stunde zu früh nach Atlanta bliesen.
Hier ist es ebenfalls um die 0 Grad Celsius kalt, dies bei einem starken Wind. Zum Glück nur noch einige Stunden für uns, morgen früh geht's weiter nach Cancun, wo uns 28 Grad erwarten. Wir freuen uns!
