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- Kategorie: Fast ein Tagebuch
Nach einem Besuch in Rapperswil eine Pendenz weniger
Schon seit vielen Jahren wollte ich die bayrische Saftwurzel Gerhard Polt live sehen. Am 12. Dezember 10 war es endlich soweit. Er war einmal zur selben Zeit wie ich in der Schweiz und wir genossen die Vorstellung.
Ich habe noch selten so gelacht, zeitweise rannen richtige Sturzbäche von Tränen unter der Brille über meine Wangen. Polts langjährigen Begleiter, die Biermösl Blosn waren richtige Genies auf allen möglichen Instrumenten, von der Gitarre über Handorgeln bis hin zu Alphörnern beherrschten sie die unterschiedlichsten Klangkörper.
Polt selber war ebenfalls sehr gut und ebenso vielseitig. Seine Worttiraden wechselten sich mit Gesangseinlagen ab, nur um schon nach kurzer Zeit von einem Gedicht abgelöst zu werden. Sein bayrischer Dialekt verlangte den Zuschauern höchste Konzentration ab, die sich aber auf jeden Fall lohnte.
Mein Lieblingsspruch (eingedeutscht) des Abends im Zusammenhang mit den Weihnachtsmärkten: Warum soll ich mir eine Diabetes anfressen, wenn ich sie mir ansaufen kann!! Es geht eben nichts über ein richtiges, bayrisches Bier.
