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Start der Reise auf Sri Lanka - Colombo
Wir begannen unsere Reise in Sri Lanka mit einem ersten Stopp in Colombo, der Hauptstadt. Zwei Tage nahmen wir uns Zeit, die Stadt zu erkunden.

Als wir im Hotel ankamen, ging gerade die Sonne unter. Der Himmel färbte sich blutrot, als die Sonne schon im Indischen Ozean versunken war.

Das Galle Face Hotel kannte ich schon von meinem früheren Besuch auf der Insel. Als eines der ältesten Hotels in Sri Lanka liegt es direkt am Meer.

Vom Meer her führt eine grosse Treppe zum Haupthaus. Der Strand ist nicht zum Baden geeignet, dafür gibt es im Hotel einen schönen Pool, den wir jeden Tag besuchten.

Auch in Sri Lanka gab es viele buddhistische Tempel, einen davon besuchten wir am ersten Tag in der Stadt.

Die Buddha-Statue sah auch hier sehr entspannt aus. Die ganze Anlage inklusive aller Statuen war sehr farbenfroh.

Die Engländer hinterliessen einen Glockenturm mitten in der Stadt. Der dichte Verkehr, TukTuk, Autos und Motorräder brauste in allen Richtungen rund um den Turm. Wir waren innerhalb der Stadt füf längere Distanzen ebenfalls mit einem TukTuk unterwegs. Diese haben den Vorteil, dass sie sich zwischen den stockenden Autos durchquetschen und so schneller ans Ziel kommen. Zudem kann man die TukTuk in Colombo über die UBER-App bestellen und hat dann einen fixen Preis. Auf der Strasse verlangen die Fahrer teilweise astronomische Summen. Ist mir leider auch passiert.

Ein weiteres Überbleibsel aus der englischen Zeit ist dieses ehemalige Kaufhaus. Cargill (Ceylon) Limited war früher mal eine gute Adresse.

Eine Apotheke bot früher Medikamente, Toilettenartikel, Parfüm sowie optische Instrumente an. Das Schild hängt immer noch.

Drinnen sah es heute eher erbärmlich aus. Eine Art Supermarkt mit lauter abgepackten Dingen belegte einen kleinen Teil des Erdgeschosses. Die weitaus grösste Fläche war leer. Wir liessen uns nicht zum Kauf inspirieren.

Ein weiterer Höhepunkt war der Lotus Tower, ein 351 m hoher Turm, der als Antenne dient. Sein Aussehen erinnert mit dem grünen Stengel und der rötlichen Blume an der Spitze an eine Lotusblüte. Auch für Touristen hat er eine grosse Anziehungskraft. Ruth und ich liessen uns ebenfalls mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform hochziehen. Es soll der höchste Turm in Südasien sein, ein Superlativ muss ja immer sein.

Von oben gab es eine schöne Rundsicht über Colombo. Im Vordergrund liegt einer der grossen Bahnhöfe der Stadt. Im Hintergrund sind die modernen Hafenanlagen mit den aktuell arbeitslosen Hafenkränen zu sehen. In der Gegend links des Hafens, auf dem Bild nur teilweise zu sehen, wird gerade neues Land aufgeschüttet. Dort soll einst ein Finanzzentrum stehen.

Ein Blick in die Teile der Stadt, die von Hochhäusern geprägt sind. Viele Stadtteile bestehen aus 2-geschossigen Häusern, an anderen Orten wachsen auch hier die Häuser in den Himmel. Vieles sind Hotels grosser internationaler Ketten sowie Geschäftshäuser. Einige der Seen wurden künstlich angelegt.

Am Nachmittag besuchten wir noch die grösste Moschee von Colombo. Die Jami Ul-Alfar Moschee wurde erst zu Beginn des 20. Jhdt. erbaut. Sie ist wegen ihrer rot-weissen Mauern bekannt.

Wir machten eine Führung mit, für welche sich alle verkleiden mussten. Frauen mit violetten Umhängen mit Kapuzen, Männer in schwarzen Kutten ohne Kapuze. Ein junger Moslem führte uns durch die Anlage. Er sprach ein ausgezeichnetes Englisch und erklärte sowohl den Bau als auch die Bedeutungen der einzelnen Räume.

Den Hauptgebetsraum durften wir nicht betreten, lediglich ein Foto war erlaubt. Zu den Gebetszeiten können sich offenbar bis zu 2000 Männer gleichzeitig im Gebäude aufhalten. Gebetet wird aber nicht nur in diesem Raum, es gibt dafür noch viele andere Räume auf insgesamt sechs Geschossen.

Die Farbgebung soll an den Granatapfel erinnern, dessen Kerne dasselbe Rot aufweisen, das die Kerne umgebende Material ist weiss.

Als wir auf dem Dach angekommen waren, machte Ruth eine Aufnahme von mir im Büssersack. Ich habe mir keinen Ranzen angefressen, mein kleiner Rucksack hängt unter der Kutte vor meinem Bauch.

Das Minarett am höchsten Punkt des Gebäudes wirkt aus der Nähe eher zierlich. Die Steinplatten waren mit nackten Füssen sehr unangenehm, da die Sonne den Stein stark aufheizte.
Nach zwei ganzen Tagen in Colombo war es Zeit, zum nächsten Ziel aufzubrechen. Ein UBER bringt uns morgen nach Sigiriya, einer Stadt im kulturellen Dreieck Sri Lankas, von wo aus wir diese zentrale Gegend erkunden wollen.