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- Kategorie: USA Oktober 10 mit Thomas
Der Tiefpunkt ist erreicht
Der tiefste Punkt unserer Reise liegt nun hinter uns: Badwater im Death Valley National Park liegt 86 m.ü.M. oder eher auf 86 m.u.M.

Glücklicherweise bedeutet m.u.M. zwar „unter Meer“, aber dieser Punkt ist trotz allem trocken.

Das Schild in der Mitte im oberen Viertel zeigt den Meeresspiegel an. Ohne dieses Schild ist die Höhe unter dem Meeresspiegel schlecht einschätzbar. Die gut 30 Grad Celsius überzeugten uns, dass wir nicht unter Wasser waren.

Bereits am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg, um den Sonnenaufgang zu erleben. Einer der schönsten Plätze sind die Sanddünen nahe der Lodge. Leider war der Himmel ziemlich von Wolken überzogen, so dass das Licht nicht sehr brilliant war. Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne tauchten die gegenüberliegenden Berge trotzdem in das schönste Licht.

Thomas nahm einen kurzen Halt war, um seinem liebsten Hobby zu fröhnen. Mindesten einmal täglich reinigt er die Windschutzscheibe mit seinem Mikrofaser-Tuch. Gut für mich, denn so kann ich ab und zu Bilder durch die Scheibe schiessen!

Am späteren Nachmittag besuchten wir einen Ort, der als Artist Palette bekannt ist, schönste Farben vor einem tiefblauen Himmel.

Wir sassen auf einer Bank mit der Sonne direkt in unserem Rücken.

Nach einem kurzen Bad im gut 30 Grad warmen Pool (eine warme Quelle) setzten wir uns zu einem wohlverdienten Bier vor mein Zimmer. Kaum waren die Büchsen geöffnet und die ersten Cashew Nüsse gegessen, begann ein Unwetter. Starke Winde und wenig Regen bescherten uns ein aussergewöhnliches Erlebnis: Gewitter im Death Valley!
