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- Kategorie: Atlantik, USA und Mexico 14 - Teil 2 Route 66
Route 66 - Tag 6 - Amarillo, TX - Santa Fe, NM: Ende der endlosen Ebene
Etwa eine Stunde nachdem ich in Amarillo losfuhr, erreichte ich einen ersten wichtigen Punkt auf dieser Reise durch die USA.
Den Mittelpunkt der Route 66, 1’139 Meilen seit Chicago und nochmals 1’139 Meilen bis Santa Monica. Wenn ich weiterhin so gut vorankomme, reicht die verfügbare Zeit problemlos aus. Ich werde auch noch einige Umwege machen können.
Kurz vor dem Grenzübergang zwischen Texas und New Mexico änderten sich sowohl Landschaft als auch Vegetation. Die ersten Kakteen (Chollas) tauchten auf, die meisten Gebiete waren nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar. Die Niederschläge in dieser Gegend reichen dazu schlicht nicht aus.
Mitten in einer kleinen Ortschaft musste ich anhalten, da eine kleine Schildkröte die Strasse überqueren wollte. Dieses Vorhaben hätte sicher nicht geklappt, in den letzten paar Tagen sah ich einige tote Exemplare am Strassenrand. Ich nahm sie ins Auto und liess sie ausserhalb der Ortschaft in einem Feld wieder laufen. Es war bereits die zweite, welche ich auf dieser Reise von der Strasse auflas.
Auch die Bauten - hier eine Kirche - änderten heute stark. Der spanische Einfluss zeigt sich überall. Auch die Ortschaften heissen oft San Juan, San Jose oder auch San Francisco. In dieser Gegend waren die Spanier schon lange vor den Engländern angekommen, wurden aber von letzteren besiegt und verjagt. Nun übernehmen aber die Mexikaner das Land langsam wieder.
Nun bin ich auf 2’200 m.ü.M. bei heute Nachmittag gut 28 Grad. Auf den höchsten Gipfeln der Berge liegt noch etwas Schnee. Seltsam sieht der Schnee aus, wenn das Leben ohne Klimaanlage für die meisten Amerikaner kaum auszuhalten ist.
Meine heutige Station ist Santa Fe, die erste Hauptstadt in Amerika zur Zeit der Spanier. In diesem Palast hatte damals der Gouverneur seine Büros. Adobe-Architektur (Lehm mit Holz und Stroh) prägt die Stadt noch heute.
Im Laubengang des Palastes verkaufen viele Souvenirhändler ihre Sachen. Meist indianische Motive mit viel Jade und Silber. Wieviel davon wohl Made in China ist? Ich habe es nicht überprüft.
Eine Kirche im landestypischen Baustil.
Dieser Imbishändler passt auch sehr gut nach Mexico, hier verkauft er seine Sachen am zentralen Platz, in Mexico Zocalo genannt.

Den Mittelpunkt der Route 66, 1’139 Meilen seit Chicago und nochmals 1’139 Meilen bis Santa Monica. Wenn ich weiterhin so gut vorankomme, reicht die verfügbare Zeit problemlos aus. Ich werde auch noch einige Umwege machen können.

Kurz vor dem Grenzübergang zwischen Texas und New Mexico änderten sich sowohl Landschaft als auch Vegetation. Die ersten Kakteen (Chollas) tauchten auf, die meisten Gebiete waren nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar. Die Niederschläge in dieser Gegend reichen dazu schlicht nicht aus.

Mitten in einer kleinen Ortschaft musste ich anhalten, da eine kleine Schildkröte die Strasse überqueren wollte. Dieses Vorhaben hätte sicher nicht geklappt, in den letzten paar Tagen sah ich einige tote Exemplare am Strassenrand. Ich nahm sie ins Auto und liess sie ausserhalb der Ortschaft in einem Feld wieder laufen. Es war bereits die zweite, welche ich auf dieser Reise von der Strasse auflas.

Auch die Bauten - hier eine Kirche - änderten heute stark. Der spanische Einfluss zeigt sich überall. Auch die Ortschaften heissen oft San Juan, San Jose oder auch San Francisco. In dieser Gegend waren die Spanier schon lange vor den Engländern angekommen, wurden aber von letzteren besiegt und verjagt. Nun übernehmen aber die Mexikaner das Land langsam wieder.

Nun bin ich auf 2’200 m.ü.M. bei heute Nachmittag gut 28 Grad. Auf den höchsten Gipfeln der Berge liegt noch etwas Schnee. Seltsam sieht der Schnee aus, wenn das Leben ohne Klimaanlage für die meisten Amerikaner kaum auszuhalten ist.

Meine heutige Station ist Santa Fe, die erste Hauptstadt in Amerika zur Zeit der Spanier. In diesem Palast hatte damals der Gouverneur seine Büros. Adobe-Architektur (Lehm mit Holz und Stroh) prägt die Stadt noch heute.

Im Laubengang des Palastes verkaufen viele Souvenirhändler ihre Sachen. Meist indianische Motive mit viel Jade und Silber. Wieviel davon wohl Made in China ist? Ich habe es nicht überprüft.

Eine Kirche im landestypischen Baustil.

Dieser Imbishändler passt auch sehr gut nach Mexico, hier verkauft er seine Sachen am zentralen Platz, in Mexico Zocalo genannt.
