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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 4. Etappe Florida
Stinklangweilig! (Achtung: Ironie!)
So einen langweiligen Tag habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg in Richtung Norden. Ich fuhr entlang der Küste und ausser Stränden, Stränden und noch mehr Stränden sah ich kaum etwas. Dazu später mehr.

In der Nähe meines Hotels sah ich dieses Gebäude, an der ich zuerst vorbei fuhr. Erst nach einigen hundert Metern ging mir ein Licht auf: Das Gebäude ist eine Kirche! Zuerst fiel mir nur der Schriftzug „Keith Dominion, Inc.“ auf, welcher auf eine kommerzielle Firma hinweist. Eine Firma mit dem Kürzel „Inc.“ ist ähnlich einer Aktiengesellschaft in der Schweiz. Hauptziel ist es, die privaten Mittel der Aktionäre im Falle eines Konkurses zu schützen sowie ihren Gewinn nicht so stark wie eine Privatperson versteuern zu müssen. Eine Kirche als Aktiengesellschaft? Das musste ich doch dokumentieren, endlich mal ein ehrlicher Unternehmer!

An einem der vielen Strände, die ich heute besuchte, sah ich diese Schilder. Der Besitz von offenen Behältnissen mit berauschenden Getränken ist am Strand streng verboten, bis zu 500 US-$ oder 60 Tage Gefängnis drohen dem Übeltäter. Auch sind laute Musik sowie Verstärker verboten. Rauchen, Cola trinken, Hamburger in den Mund stopfen und furzen sind jedoch nicht explizit verboten.

Ein erster der endlosen Strände, weisser Sand und ein grosser, blauer Himmel. Am Ufer auch hier Häuser mit Ferienwohnungen.

An einem anderen Strandabschnitt ein Boardwalk, welcher vor allem von Fischern verwendet wird. Im Restaurant am Kopf des Piers war heute Mittag kein einziger Tisch zu haben, lange Warteschlangen an wartenden Essern hielten mich davon ab, hier etwas zu trinken. Schade für mich, denn die Lage war sehr schön! Den Essern mochte ich ihren schönen Platz jedoch gönnen.

Knappe 100 km nördlich immer noch dasselbe Bild: Strände mit einigen Joggern, sowie einzelnen Badenden. Viele ältere Semester waren mit ihren Liegestühlen am Strand und genossen die warme Sonne. Der kühle Wind vom Meer her hielt die Sonnenanbetern aber vom Baden ab. Der Wind hat jedoch auch den Vorteil, dass er die Wolken vertreibt und die Sonne ungefiltert vom Himmel brennen kann.

Dieser Leuchtturm zeigte den Kapitänen einst den Eingang durch einen Kanal in die Lagune hinter der vorgelagerten Insel an. Heute ist er nur mehr Dekoration, dank GPS findet heute auch ein nahezu blinder Kapitän jederzeit sicher nach Hause.

Dieser Strandläufer ist nur einer der grossen Gruppe, welche den Strand nach Fressbarem absucht. Diese Vögel rennen immer den sich zurückziehenden Wellen nach und kehren um, sobald die Welle ihre Richtung ändert. Immer knapp vor dem sich überschlagenden Wasser oder hinter dem sich zurückziehenden Wasser zu sein ist offensichtlich ihr Erfolgsrezept.

In der Nähe meines Hotels sah ich dieses Gebäude, an der ich zuerst vorbei fuhr. Erst nach einigen hundert Metern ging mir ein Licht auf: Das Gebäude ist eine Kirche! Zuerst fiel mir nur der Schriftzug „Keith Dominion, Inc.“ auf, welcher auf eine kommerzielle Firma hinweist. Eine Firma mit dem Kürzel „Inc.“ ist ähnlich einer Aktiengesellschaft in der Schweiz. Hauptziel ist es, die privaten Mittel der Aktionäre im Falle eines Konkurses zu schützen sowie ihren Gewinn nicht so stark wie eine Privatperson versteuern zu müssen. Eine Kirche als Aktiengesellschaft? Das musste ich doch dokumentieren, endlich mal ein ehrlicher Unternehmer!

An einem der vielen Strände, die ich heute besuchte, sah ich diese Schilder. Der Besitz von offenen Behältnissen mit berauschenden Getränken ist am Strand streng verboten, bis zu 500 US-$ oder 60 Tage Gefängnis drohen dem Übeltäter. Auch sind laute Musik sowie Verstärker verboten. Rauchen, Cola trinken, Hamburger in den Mund stopfen und furzen sind jedoch nicht explizit verboten.

Ein erster der endlosen Strände, weisser Sand und ein grosser, blauer Himmel. Am Ufer auch hier Häuser mit Ferienwohnungen.

An einem anderen Strandabschnitt ein Boardwalk, welcher vor allem von Fischern verwendet wird. Im Restaurant am Kopf des Piers war heute Mittag kein einziger Tisch zu haben, lange Warteschlangen an wartenden Essern hielten mich davon ab, hier etwas zu trinken. Schade für mich, denn die Lage war sehr schön! Den Essern mochte ich ihren schönen Platz jedoch gönnen.

Knappe 100 km nördlich immer noch dasselbe Bild: Strände mit einigen Joggern, sowie einzelnen Badenden. Viele ältere Semester waren mit ihren Liegestühlen am Strand und genossen die warme Sonne. Der kühle Wind vom Meer her hielt die Sonnenanbetern aber vom Baden ab. Der Wind hat jedoch auch den Vorteil, dass er die Wolken vertreibt und die Sonne ungefiltert vom Himmel brennen kann.

Dieser Leuchtturm zeigte den Kapitänen einst den Eingang durch einen Kanal in die Lagune hinter der vorgelagerten Insel an. Heute ist er nur mehr Dekoration, dank GPS findet heute auch ein nahezu blinder Kapitän jederzeit sicher nach Hause.

Dieser Strandläufer ist nur einer der grossen Gruppe, welche den Strand nach Fressbarem absucht. Diese Vögel rennen immer den sich zurückziehenden Wellen nach und kehren um, sobald die Welle ihre Richtung ändert. Immer knapp vor dem sich überschlagenden Wasser oder hinter dem sich zurückziehenden Wasser zu sein ist offensichtlich ihr Erfolgsrezept.
