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- Kategorie: Atlantik, USA und Mexico 14 - Teil 3 Mexico
Emeritenses am Sonntag
Emeritenses, so nennen sich die alt-eingesessenen Einwohner von Merida, verbringen ihre Sonntage am liebsten im Park. Davon gibt es viele in der Stadt. Da ich momentan auch ein temporärer Einwohner dieser hübschen Stadt bin, könnte ich mich auch so nennen. Da ich jedoch nicht alt-eingesessen bin, wäre der eher plebejische Ausdruck Meridano wohl angebrachter. Auf jeden Fall besuchten Otto und ich heute auch zwei der wichtigen Pärke.
Den Anfang machte der Parque del Centenario, welcher an die Erlangung der Unabhängigkeit Mexikos im Jahre 1810 erinnert. Hier befindet sich auch der Zoo Meridas, welchen wir aber mit Verachtung straften. Der grösste Teil des Parkes besteht aus allerhand Chilbi-Requisiten wie Reitschulen, Schiessbuden und ähnlichem.
Selbt die kleinste Unebenheit im Boden wird mit Rampen für Behinderte umfahren. Diese Art des Umganges mit Rollstuhlpiloten würde auch mancher so genannt zivilisierten Stadt Europas, z.B. Zürich gut anstehen.
Eine altmodische Reitschule findet insbesondere bei jüngeren Kindern grossen Zuspruch. Auch viele kleine Girls setzen sich auf die Gefährte. Vielleicht sind es aber auch einfach die Väter, welche ihre Töchter als Stellvertreterinnen auf diese Blechautos setzen. Selber getrauen sie sich wohl nicht.
Eine kleine Standseilbahn verbindet verschiedene Attraktionen miteinander. Dass die Yukateken eher klein sind, zeigt sich daran, dass sowohl Otto als auch ich uns immer bücken mussten, sobald ein Sitz den Fussweg überquerte. Yukateken können meist erhobenen Hauptes unter den Gondeln durch spazieren.
Viele Kinder erhielten von ihren Eltern kleine Spielzeuge geschenkt, meist Ware auch China, die sich durch grelle Plastikfarben auszeichneten. Eine wohltuende Ausnahme bildete dieser Stand, welcher selber gemachte Velofahrer verkaufte. Hecho a mano en Mexico aus Plastik und Draht.
Ein Bayaso unterhielt die Kinder mit lustigen Sprüchen, von denen ich allerdings kaum etwas verstand. Die Kleinen lachten auf jeden Fall sehr intensiv.
Ein solcher Pavillon steht in vielen mexikanischen Städten im Zócalo, dem Hauptplatz. Dort spielt oft die lokale Musik auf und die Bevölkerung hört andächtig zu, manchmal wird auch getanzt. In diesem Park fand heute leider kein Konzert statt.
Im Anschluss begaben wir uns noch ins Zentrum von Merida, da dort wie üblich Merida en Domingo stattfand, ein Anlass, für den der Verkehr rund um den Platz verbannt wird und viele Stände lokale Sachen verkaufen. Meist Touristen-Ware aber auch viele Süssigkeiten und andere Speisen. Auf einer der Strassen, wo an anderen Tagen der Verkehr unablässig braust, fand ein Programm für Kinder statt. Die Erwachsenen feuerten ihre Sprösslinge an, wenn sie sich beteiligten.

Den Anfang machte der Parque del Centenario, welcher an die Erlangung der Unabhängigkeit Mexikos im Jahre 1810 erinnert. Hier befindet sich auch der Zoo Meridas, welchen wir aber mit Verachtung straften. Der grösste Teil des Parkes besteht aus allerhand Chilbi-Requisiten wie Reitschulen, Schiessbuden und ähnlichem.

Selbt die kleinste Unebenheit im Boden wird mit Rampen für Behinderte umfahren. Diese Art des Umganges mit Rollstuhlpiloten würde auch mancher so genannt zivilisierten Stadt Europas, z.B. Zürich gut anstehen.

Eine altmodische Reitschule findet insbesondere bei jüngeren Kindern grossen Zuspruch. Auch viele kleine Girls setzen sich auf die Gefährte. Vielleicht sind es aber auch einfach die Väter, welche ihre Töchter als Stellvertreterinnen auf diese Blechautos setzen. Selber getrauen sie sich wohl nicht.

Eine kleine Standseilbahn verbindet verschiedene Attraktionen miteinander. Dass die Yukateken eher klein sind, zeigt sich daran, dass sowohl Otto als auch ich uns immer bücken mussten, sobald ein Sitz den Fussweg überquerte. Yukateken können meist erhobenen Hauptes unter den Gondeln durch spazieren.

Viele Kinder erhielten von ihren Eltern kleine Spielzeuge geschenkt, meist Ware auch China, die sich durch grelle Plastikfarben auszeichneten. Eine wohltuende Ausnahme bildete dieser Stand, welcher selber gemachte Velofahrer verkaufte. Hecho a mano en Mexico aus Plastik und Draht.

Ein Bayaso unterhielt die Kinder mit lustigen Sprüchen, von denen ich allerdings kaum etwas verstand. Die Kleinen lachten auf jeden Fall sehr intensiv.

Ein solcher Pavillon steht in vielen mexikanischen Städten im Zócalo, dem Hauptplatz. Dort spielt oft die lokale Musik auf und die Bevölkerung hört andächtig zu, manchmal wird auch getanzt. In diesem Park fand heute leider kein Konzert statt.

Im Anschluss begaben wir uns noch ins Zentrum von Merida, da dort wie üblich Merida en Domingo stattfand, ein Anlass, für den der Verkehr rund um den Platz verbannt wird und viele Stände lokale Sachen verkaufen. Meist Touristen-Ware aber auch viele Süssigkeiten und andere Speisen. Auf einer der Strassen, wo an anderen Tagen der Verkehr unablässig braust, fand ein Programm für Kinder statt. Die Erwachsenen feuerten ihre Sprösslinge an, wenn sie sich beteiligten.

Bei einem Stand verkaufte eine ältere Frau aus Chiappas diese Figuren, welche das traditionelle Familienbild vermitteln.
Und bevor ich lästige Fragen erhalte: Ja, wir liessen uns auch heute in der Sorbeteria Colón verwöhnen, heute brauchte es nicht mal eine Ausrede.
Das Nachtessen fand heute in der Hazienda Xanatún statt, Otto feierte seinen Geburtstag und lud 2 Freunde sowie mich zu einem ausgezeichneten Essen in diesem fantastischen Lokal ein.
