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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Die zweite Stadt in Kuba - Bayamo
Unser heutiger Etappenort Bayamo war die zweite Stadt, welche die Spanier in Kuba gründeten. Bereits 1513 wurde sie von einem Diego de Velázquez de Cuéllar an ihrem heutigen Standort angelegt. Die Innenstadt ist eher klein, die paar Querstrassen lassen sich in zwei Stunden bequem besichtigen. Das Zentrum ist ein wichtiges Dienstleistungszentrum für die Gegend rund um die Stadt. Hier wird vor allem Zuckerrohr angebaut aber auch viel Viehwirtschaft betrieben.
Zuerst wollten wir uns nach der Ankunft etwas am Hotel-Pool entspannen, das war aber unmöglich: Ein Pool voller schreiender Kinder und einer Musik-Anlage, welche sogar deren Geschrei übertönte! Nichts für uns: Wir nahmen umgehend Reissaus und fuhren ins Zentrum.

Wie in allen Städten, welche die Spanier in Kuba und ihren anderen Kolonien anlegten, steht auch hier eine grosse Kirche im Zentrum: La Iglesia de Santisimo Salvador überlebte das Feuer, welches die Stadt 1869 fast vollständig zerstörte. Einige lokale Befreiungskämpfer welche die Stadt den Spaniern entreissen wollten, zündeten die Stadt lieber an, als sie nach dreimonatiger Belagerung durch die Spanier diesen zu übergeben.

Einer der Brandstifter, Carlos Manuel de Céspedes, wird heute als Freiheitskämpfer auf dem zentralen Platz mit einer Statue geehrt. Er war ein reicher Zuckerproduzent, der zusammen mit weiteren Kubanern den Spaniern den Kampf ansagte. Zuerst liess er 1868 seine Sklaven frei und begab sich dann in den Kampf.

Ihm gegenüber wird auf demselben Platz ein weiterer Freiheitskämpfer geehrt, Peruecho Figueredo. Er wird in Kuba jedoch viel mehr wegen eines Gedichtes verehrt, welches später zum Text der kubanischen Nationalhymne wurde. Dieses wird noch heute gesungen.

Wann immer Bruno und ich zum Apero ein Bier bestellen, hätten wir gerne etwas Erdnüsse. Die Bars und Restaurants verfügen jedoch nie über kleine Snacks, weder Nüsse noch Oliven noch sonst etwas. Auf diesen zusätzlichen Umsatz ist offensichtlich keines dieser Lokale angewiesen. Glücklicherweise sind in den meisten Orten zumeist ältere Herren unterwegs, welche kleine Papiertüten verkaufen, in welchen jeweils eine Handvoll gesalzene Erdnüsse eingerollt sind. Heute kauften wir einem dieser Händler gerade 20 Säckchen ab, jeweils 4 davon brauchen wir pro Tag und nun sind wir für die nächsten Tage gut versorgt. Mit dem kleinen Umsatz bessern die Verkäufer wohl ihre schmale Rente auf. doch noch eine positive Seite der Ideenlosigkeit der Barbetreiber.
Zuerst wollten wir uns nach der Ankunft etwas am Hotel-Pool entspannen, das war aber unmöglich: Ein Pool voller schreiender Kinder und einer Musik-Anlage, welche sogar deren Geschrei übertönte! Nichts für uns: Wir nahmen umgehend Reissaus und fuhren ins Zentrum.

Wie in allen Städten, welche die Spanier in Kuba und ihren anderen Kolonien anlegten, steht auch hier eine grosse Kirche im Zentrum: La Iglesia de Santisimo Salvador überlebte das Feuer, welches die Stadt 1869 fast vollständig zerstörte. Einige lokale Befreiungskämpfer welche die Stadt den Spaniern entreissen wollten, zündeten die Stadt lieber an, als sie nach dreimonatiger Belagerung durch die Spanier diesen zu übergeben.

Einer der Brandstifter, Carlos Manuel de Céspedes, wird heute als Freiheitskämpfer auf dem zentralen Platz mit einer Statue geehrt. Er war ein reicher Zuckerproduzent, der zusammen mit weiteren Kubanern den Spaniern den Kampf ansagte. Zuerst liess er 1868 seine Sklaven frei und begab sich dann in den Kampf.

Ihm gegenüber wird auf demselben Platz ein weiterer Freiheitskämpfer geehrt, Peruecho Figueredo. Er wird in Kuba jedoch viel mehr wegen eines Gedichtes verehrt, welches später zum Text der kubanischen Nationalhymne wurde. Dieses wird noch heute gesungen.

Wann immer Bruno und ich zum Apero ein Bier bestellen, hätten wir gerne etwas Erdnüsse. Die Bars und Restaurants verfügen jedoch nie über kleine Snacks, weder Nüsse noch Oliven noch sonst etwas. Auf diesen zusätzlichen Umsatz ist offensichtlich keines dieser Lokale angewiesen. Glücklicherweise sind in den meisten Orten zumeist ältere Herren unterwegs, welche kleine Papiertüten verkaufen, in welchen jeweils eine Handvoll gesalzene Erdnüsse eingerollt sind. Heute kauften wir einem dieser Händler gerade 20 Säckchen ab, jeweils 4 davon brauchen wir pro Tag und nun sind wir für die nächsten Tage gut versorgt. Mit dem kleinen Umsatz bessern die Verkäufer wohl ihre schmale Rente auf. doch noch eine positive Seite der Ideenlosigkeit der Barbetreiber.
