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- Kategorie: Ostern 13: Südfrankreich
Flucht vor dem Oster Wetter
Das Wetter war für die diesjährigen Ostertage in der Schweiz sehr schlecht vorhergesagt. Grund genug für uns, die freien Tage für eine Flucht in den Süden zu nutzen. Den üblichen Stau am Gotthard wollten wir umgehen, so entschieden wir uns für eine kurze Reise in den Süden Frankreichs.
Als erste Station stand heute Avignon auf dem Programm, eine Stadt, welche wir zuletzt vor etwa 30 Jahre besuchten. Die Fahrt bis in die Region von Valence im Rhonetal war nicht viel versprechend: Regen und Nebel wechselten sich ab, die Scheibenwischer kamen voll auf ihre Rechnung! Und unsere Stimmung heiterte sich nicht wirklich auf, als zu den genannten Wetterkapriolen noch Schneeschauer kamen. Die Heizung mussten wir voll aufdrehen, um nicht zu erfrieren.

In Avignon kam dann die Sonne aus den Wolken und als wir uns am Nachmittag den Papstpalast ansahen, war der Himmel sogar richtig blau. Die Spekulation ging für einmal voll auf! Temperaturen vom 17 Grad sind zwar auch noch nicht wirklich frühlingshaft, aber immerhin besser als die 3 Grad, welche für Lieli vorhergesagt waren.

Die Stadt ist schön heraus geputzt, die Platanen schon gestutzt, allerdings noch ohne Blätter. Die Kaffees haben ihre Tische schon ins Freie gestellt und sowohl Einheimische als auch Touristen geniessen den ersten Kaffee in der wärmenden Sonne. Auch wir liessen uns verführen!

Wie so häufig in den französischen Städten ist auch in Avignon jede noch so kleine Ecke eines Hauses genutzt. Hier richtete sich ein Sandwich-Verkäufer ein, der nebenbei auch noch verschiedene Säfte feil bietet.
