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- Kategorie: Puglia 23
Stadtrundgang in Brindisi und ein Ausflug in die Herzstadt
Als wir gestern am späteren Abend in Brindisi landeten, war es schon dunkel und der Himmel war bedeckt. Während der Nacht fiel Regen und …

… als wir heute früh aus dem Hotelzimmer schauten, begrüsste uns ein tiefblauer Himmel und schönster Sonnenschein. Direkt gegenüber unseres Hotels steht eines der Wahrzeichen von Brindisi, das Monumento del Marinaio, welches von den italienischen Faschisten zu Ehren der im letzten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten errichtet wurde. Der blaue Himmel und das ebensolche Meer versöhnen etwas mit der pompösen Architektur.

Die Hauptkathedrale der Stadt, ursprünglich aus dem 11. Jhdt., wurde Mitte des 18. Jhdt. durch ein Erdbeben zerstört und unspektakulär wieder aufgebaut. Heute ein ziemlich gesichtsloser Bau ohne viel Brimborium.

Neben der Cattedrale di San Giovanni Battista führt eine kleine Gasse hinunter zum Meer. Solche Bögen sind immer eine willkommene Fotogelegenheit.

Die berühmte Via Appia verband einst Rom mit Brindisi und endete an dieser Säule. Einst waren es zwei Säulen, die eine stürzte jedoch während eines Erdbebens im 16. Jhdt. ein.

Den Nachmittag nutzten wir für einen Besuch in Mesagne, einer kleinen Stadt, deren Zentrum einem Herzen gleichen soll.

Auch in Mesagne gab es viele Kirchen, diese hier war geschlossen doch der Blick vom grossen Vorplatz aus lohnte den Besuch allemal. Auf der anderen Seite des Platzes fanden wir ein kleines Kaffee, wo wir etwas Kleines essen wollten. Auf der Theke stand ein sehr gut aussehender Streuselkuchen, von welchem wir je ein Stück haben wollten. Die Dame hinter dem Tresen meinte, er sei noch zu warm und wir müssten uns etwas gedulden. Schliesslich brachte sie uns je ein schönes Stück und da dieser Kuchen so gut schmeckte, assen wir gerade die ganze Herrlichkeit. Ein wunderbarer Zvieri!

In einer anderen Kirche stand auf dem Altar diese eher lockere Jesus-Figur. Sonst war das Gebäude ziemlich schmucklos, aber immerhin geöffnet.

Als diese kleinen Städte im Mittelalter erbaut wurden, waren Autos noch kein Thema. Garagen brauchte es keine und auch sonst brauchten die Strassen nicht besonders breit zu sein. Die Pflästerung sämtlicher Wege sorgt für ein hübsches, aufgeräumtes Stadtbild.
