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- Kategorie: Mallorca 09
Jetzt haben wir alle Ecken gesehen
Nach dem Westen, dem Norden und dem Süden sind nun mit dem Osten die Mallorquinischen Himmelsrichtungen vollständig. Auch hier steht natürlich wieder ein Leuchtturm.

Nun kennen wir viele Gebiete der Insel und auch viele Nebenstrassen, die durch schöne und ruhige Täler führen. Mein Navi verfügt über die Einstellungen "Schnellste" und "Kürzeste" Strecke, die eine führt über die Schnellstrassen, die andere nimmt auch kleine und kleinste Weg in die Routenführung auf. Manchmal ist die kürzere Strecke auch ein Problem, da sie mitten durch kleine Ortschaften führt und uns das Navi dabei erst noch um jeden Hühnerstall leitet, falls sich damit der eine oder andere Meter einsparen lässt. Zeit lässt sich so ganz sicher nicht gewinnen, viele schöne Entdeckungen abseits der grossen Touristenströme sind uns aber sicher.
Sobald man die Touristenzonen an den Stränden hinter sich lässt, erschliesst sich ein ganz anderes Mallorca, das nichts, aber auch gar nichts mit dem Image der Putzfraueninsel gemein hat. Die Architektur der Bauerngehöfte, Fincas genannt, ist klar und eher streng. Meistens mit Bruchsteinen gebaut, nehmen die Häuser die Farbe der Gegend auf und fügen sich so ausgezeichnet in die Landschaft ein. Nur sehr wenige Häuser sind völlig anders gebaut. Auch die Nordländer, die sich hier einen Zweitwohnsitz leisten, bleiben bei der alten Bauweise.
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Damit hebt sich Mallorca wohltuend von anderen Gegenden Spaniens ab, wo sich unsere nördlichen Nachbarn mit ihrem Gelsenkirchner-Barock verewigt haben und immer noch meinen, die Spanier würden so leben.
Mitten in unserem Standquartier Sóller steht eine grosse Kirche, auch sie mit Bruchsteinen erbaut. Die Hauptfassade hat ein gewöhnungsbedürftiges Aussehen, passt aber ganz gut zu Mallorca.




