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- Kategorie: Andalusien 25
Narja und ein Tagesausflug nach Frigiliana
Am Morgen checkten wir in Málaga aus und liessen uns von einem UBER (Tesla Model S mit 530'000 km und immer noch erster Batterie!) zum Flughafen chauffieren, wo wir unser im Voraus gebuchtes Mietauto in Empfang nahmen.

Unser nächstes Ziel war die kleine Ortschaft Nerja, knapp 60 km nordöstlich von Malaga, direkt am Meer gelegen. Diese Gegend wird durch viele weisse Häuser geprägt, welche auf den hohen Klippen gebaut sind. Wir fanden direkt im Zentrum ein hübsches Hotel. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten entlang der Costa del Sol ist hier noch nicht die hinterste und letzte Ecke von Urbanizaciónes (Ferienhäuser der Nordländer) überbaut.

Eine von Palmen gesäumte Promenade ging von der Innenstadt hin zum Meer. Am späteren Abend war sie hübsch beleuchtet. Die Wolken zogen gegen Abend auf und bis am Morgen waren sie wieder weg.

Das wieder schöne Wetter nutzten wir, um einen Tagesausflug in die Berge zu machen. Eine knappe Stunde Fahrzeit pro Weg brachte uns in eine andere Welt.
Auf 425 m.ü.M. liegt eine andere hübsche Ortschaft: Figiliana. Sie gilt als eine der ältesten Ortschaften an der andalusischen Küste, bewohnt schon von den Phöniziern und den Römern. Auch die Araber waren hier schon präsent. Aktuell wird das Stätdchen aber vor allem von Heerscharen von Touristen besucht, ganze Busladungen von Tagesausflüglern strömen vom Parkplatz in die engen Gassen.

Ein blaues Tor muss fotografiert werden, sonst ist Ruth sauer. Die Touristen bringen viel Geld in die Stadt, sodass die meisten Häuser gut im Schuss sind.

Obwohl diese Pultdächer gut für Sonnenkollektoren geeignet wären, gibt es in der Stadt keine. Diese würden mir hier auch nicht gefallen. Ausserhalb der Ortschaft gibt es einige grossen Anlagen, welche den notwendigen Strom produzieren und das Stadtbild intakt lassen.

Alle Gassen sind sehr eng und daher auch lediglich für Fussgänger zugänglich. Ab und an fährt ein Roller eines Einheimischen durch die Strasse.

Lieferungen für Geschäfte und Restaurants werden von diesem Herrn mit seinem Gefährt durchgeführt. Das Raupenfahrzeug kann sogar Treppen steigen!

Enge Gassen und weisse Fassaden prägen die ganze Innenstadt. Die Strassenböden sind ausschliesslich mit feinen Steinen ausgelegt, die oft auch noch Muster beinhalten.

An einem der grösseren Plätze steht die obligatorische Kirche, Spanien ist schliesslich ein katholisches Land.

Das Innere ist erfrischend einfach gehalten, nur rund um den Altar gibt es etwas Gold. Wir werden später auf dieser Reise sicher noch stärker ausgeschmückte Gotteshäuser antreffen.

Noch ein letztes Bild eines Hauses, welches von Blumenliebhabern bewohnt wird. Auch viele andere Pflanzen und Nippsachen werden zur Schau gestellt. Man beachte auch den hübschen Boden mit den Steinmustern.

Am Abend waren wir zurück in Nerja, wo ich noch einen der vielen Stände rund um das Städtchen fotografierte. Das Gebäude rechts ist ein schönes Hotel, welches bei unserem Besuch aber ausgebucht war. Badende gab es keinea, das Wasser war vermutlich auch für die Abgebrühten Engländer und Schweden noch zu kalt.
