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- Kategorie: Down Under 09/10 - New Zealand
Schule, Bluff Hill und retablieren
Während Brigitte am Morgen ihren ersten Schultag hier in Napier hatte, verbrachte ich die Zeit mit Erkunden der Gegend, vor allem natürlich der Suche nach Restaurants. Diese Aufgabe ist nicht ganz einfach, ich stellte mir vor, am Meer gäbe es schöne und gepflegte Fischrestaurants wie in California – weit gefehlt, die meisten sind hier Fish&Chips Outlets mit einigen Holzbänken. In einer Winery wurde ich dann doch noch fündig, leider aber ist für heute bereits alles ausgebucht. Immerhin klappt es morgen.
Am frühen Nachmittag fuhren wir zusammen auf den Bluff Hill, von wo man eine schöne Rundsicht über die Gegend hat. Auf der einen Seite liegt der kommerzielle Hafen von Napier, der an sich recht klein ist, aber trotzdem von grossen Frachtschiffen und auch von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Container werden wie in jedem Handelshafen mit grossen Kränen vom Schiff auf die Lastwagen und Eisenbahn umgeladen; Touristen eher mit Bussen und Taxis.

Natürlich wird auch von hier aus viel Holz verschifft, ein gigantischer Haufen von Sägemehl zeugt von anderen Holz-Aktivitäten. Was mit diesem Abfall gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die andere Seite bietet eine Sicht auf die kleine Innenstadt von Napier und den langen Strand, der allerdings aus Kies und keineswegs aus Sand besteht. Die Sandstrände liegen etwa 15 Minuten Autofahrt entfernt auf beiden Seiten der Stadt.

Wie häufig während längeren Reisen ist auch ab und zu retablieren angesagt: Auto und Wäsche müssen gewaschen werden. In unserem Hotel gibt es für letzteres eine komfortable Guest-Laundry, welche wir natürlich benützten. Das Auto fuhr durch eine automatische Waschstrasse, welche ihren Job auch gut machte.
Alle unsere Freunde und Bekannten wissen, dass wir viel von Italien halten. Insbesondere, wenn es um kulinarische Themen geht. Heute allerdings erlitt ich einen riesigen Schock, als ich ein Schild in einer Früchteabteilung eines Supermarktes bemerkte.

