- Details
- Kategorie: Down Under 09/10 - New Zealand
New Zealand – die Nord-Ost Küste
Die Wälder hier im Norden der Nord-Insel bestehen vor allem aus einer Pinien-Art und bis zu 4 m hohen Farnbäumen. Dies ergibt ein für unsere Augen eher ungewohntes, aber schönes Bild.

Immer wieder öffnet sich der Blick auf die eindrücklichen Sand-Strände, welche an diesem Küstenabschnitt häufig sind. Baden ist für unseren Geschmack allerdings eher schwierig, da muss man schon mit englischen Wurzeln geboren sein, denen machen die relativ tiefen Temperaturen von Luft und Wasser offensichtlich nicht viel aus. Vermutlich hängt dies mit dem Wohnort auf einer Insel zusammen.


England als Mutterland der Einwohner von New Zealand ist ohnehin nicht zu verleugnen. Die meisten Häuser liegen inmitten von schönen Gärten und wirken auf eine sonderbare Art etwas veraltet. Überhaupt macht New Zealand auf uns einen etwas „altmodischen“ Eindruck, oft haben wir das Gefühl, in den 50-ern oder 60-ern in California unterwegs zu sein. Viele Autos haben ihren Höhepunkt schon länger überschritten, die Häuser wirken auf eine ebenso sympathische Art veraltet. Die Wände mancher Häuser, meist aus Holz, sind von der Feuchtigkeit zum Teil recht mitgenommen und teilweise vermodert. Die Fussgänger auf den Strassen sind oftmals gekleidet, wie sie bei uns seit einigen Jahren nicht mehr auf die Strassen gehen würden.
Nachdem wir am 21. Oktober 2009 am Ngorongoro Krater vorbeifuhren und in die Tiefe der Caldera schauten, überraschte und heute die Ortsbezeichnung „Ngurunguru“ hier in New Zealand, diese Ortschaft hat aber nichts mit dem weltberühmten Krater in Tanzania zu tun. Wilde Tiere gibt es hier ebenfalls keine. New Zealand verfügt ohnehin über keine eingeborenen Säugetiere, mit der Ausnahme von zwei einheimischen Fledermaus-Arten. Die Inselgruppe hat sich bereits vor dem Erscheinen der ersten Säugetiere in der Erdgeschichte von Gondwanaland getrennt. Vögel und einige wenige Reptilien sind als entfernte Verwandte der Dinosaurier hier hingegen zu finden.
