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- Kategorie: Down Under 09/10 - New Zealand
Einzigartige Unterkünfte in Zew Zealand
Auf unserer bisherigen Reise auf der Nordinsel haben wir bereits viele unterschiedliche Behausungen getroffen. Einige davon konnte ich fotografieren und möchte sie hier vorstellen.

Der östlichste Punkt von New Zealand wird durch diesen Leuchtturm markiert. Gleichzeitig markiert er auch den östlichsten Punkt einer grösseren Landmasse, östlich von hier gibt es nur noch einige Felsen im Meer. Der Leuchtturmwärter wohnt schon seit vielen Jahren nicht mehr hier, die aussergewöhnliche Lage rechtfertigt aber dennoch einen Platz in meinem Tagebuch.

Die Maori treffen sich regelmässig in den sogenannten Marae, wo von Hochzeiten über Familientreffen bis zu Beerdigungen beinahe sämtliche gesellschaftlichen Anlässe stattfinden. Dieses Gebäude ist sehr klein, die Ortschaft, zu der es gehört ist auch nicht viel grösser. Der Geist, welcher hier wohnt ist den Maori sehr wichtig, deshalb auch hier im Tagebuch.

Wer in dieser Bruchbude einmal gewohnt hat, ist vermutlich längst in den ewigen Jagdgründen oder wie so viele Inselbewohner nach Australien gezogen. Wie unser Freund Paul jeweils sagt: „Chasch dä Bagger choo la“. Angesichts der Bauweise leistete vermutlich auch ein Zündholz mit etwas Benzin ganze Arbeit. Anschliessend räumt ein Besen vollständig auf.

Auch Schafe und andere Nutztiere brauchen eine Unterkunft. Diese Art der Wellblech-Tunnel ist stark verbreitet. Nicht auszudenken, wie die Luft hier drin bei prallem Sonnenschein ist. Auch Traktoren und andere Geräte hausen ab und zu in diesen Gebilden.

Schön farbig sind die Bienenhäuser, welche auf vielen Feldern anzutreffen sind. Ob die Bienen hier nach der Farbe des Hauses den jeweiligen Eingang finden? Eigentlich eher eine blöde Vermutung, sind doch einige Farben gleich!

Viele New Zealander besitzen ein Ferienhäuschen am Meer, welches sie „Bach“ nennen. In diesem Ferienort sind die Briefkästen schön säuberlich und einheitlich aufgereiht und geben damit einen Hinweis auf die Bewohner des jeweiligen Baches. Das Gebilde ganz links würde dem Zürcher Stadtrat sicher ebenso Bauchschmerzen verursachen, wie die Zeitungskästen!

Mit Blumenkästen – auch wenn sie nur aufgemalt sind – lebt es sich schon viel besser. Die Lage des Stellplatzes verspricht eine 180 Grad Aussicht auf den Südpazifik. Das Wasser ist aber leider auch hier maximal 18 Grad kalt, nach Adam Riese also genau 10 Grad Aussicht pro Grad Wassertemperatur.

Im zweiten Zimmer von rechts im obersten Geschoss des Pebble Beach Motor Inn in Napier wohnen wir für 20 Tage. Die Sicht vom Zimmer direkt auf den Pazifik ist einen Preis wert, auch wenn in letzter Zeit öfter Wolken am Himmel standen.
