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- Kategorie: Down Under 09/10 - New Zealand
Du sollst dir kein Bildnis machen – vor allem dann nicht, wenn es ums Wetter geht
Die heutige Wetterprognose in der Zeitung war eher schlecht, bewölkt und gelegentlich Regen bei etwas über 20 Grad. Dazu noch starke Südwinde. Im Gegensatz zur Schweiz, wo Südwinde meist Wärme mit sich bringen, sind sie hier sehr kalt, da sie ungehindert von der Antarktis hoch blasen.

Bereits am frühen Morgen beim Frühstück genossen wir jedoch einen wolkenfreien Himmel und die schönste Sicht auf den Südpazifik direkt vor unserem Fenster. Im Laufe des Vormittages verschwanden dann auch noch die letzten Wolkenreste, so dass wir am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein unseren Ausflug angehen konnten.
Der Wendepunkt unserer Ausfahrt lag am Fusse einer Bergkette, von wo aus der Blick über die leere Landschaft schweift. Leer ist die Landschaft aber nur in Bezug auf Siedlungen und Häuser. Schafe und Kühe gibt es hingegen sehr viele. So weite Strecken ohne Ortschaften gibt es in der Schweiz nirgends und die Gegend von Napier gilt als eine der beliebtesten Wohngegenden in New Zealand. Das Wetter hier sei das Beste des ganzen Lande.

An der Marine Parade in Napier gibt es einige Restaurants, die meisten sind eine Art Schnellimbiss für Touristen. Für unsere Bedürfnisse also eher nicht geeignet. Brigitte bekam von ihrer Lehrerin einen Tip für ein gutes Restaurant: Pacifica. Die Küche dort sei sehr innovativ und gut. Also nichts wie hin!
Von aussen sieht das Lokal nicht allzu vielversprechend aus, das Essen dort war dann aber wirklich eine Riesenüberraschung: Frische Produkte – alles lokal versteht sich – hervorragend zubereitet. Wir haben schon lange nicht mehr so gut gegessen! Der Koch versteht sein Handwerk, in Europa zählte er zu den ganz Grossen und wäre nicht bezahlbar. Hier sind die Preise wir immer in New Zealand sehr moderat.
