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- Kategorie: Down Under 09/10 - Australia - Osten und Süden
Great Ocean Road – eine offene Rechnung sowie eine überraschende Begegnung
Die Great Ocean Road schuldet uns noch viel! Heute war der Himmel leider die meiste Zeit über bedeckt und ab und zu regnete es auch leicht. Schade, denn dieser Teil der Strasse ist angeblich sehr schön und weist viele landschaftliche Höhepunkte auf. Angeblich deshalb, weil wir die wirklich schönen Teile nicht sahen, da das Wetter überhaupt nicht mitspielte. Momentan sind wir in einer kleinen Ortschaft, wo es zahlreiche gute Unterkünfte gibt und falls morgen das Wetter einigermassen mitspielt, werden wir nochmals einige Dutzend Kilometer zurückfahren, um die wichtigsten Stellen doch noch zu sehen. Sonst bleibt diese Rechung noch offen, und wir „müssen“ nochmals zurückkehren.
Auf dem Weg zum Cape Otway mit dem wichtigsten Leuchtturm Australiens fuhren wir eine kleine Strasse, die von der Great Ocean Road abweicht. Davon jedoch erst später mehr.

Der Leuchtturm am Cape Otway ist einer der ältesten in Australien, er wurde bereits 1848 errichtet und war im vorletzten Jahrhundert jeweils das erste Licht, welches die Schiffe aus Europa auf ihrer langen Reise nach Australien sahen. Nach etwa 60 Tagen auf hoher See rund um das Horn von Afrika und dann auf südlicher Route bis fast zur Antarktis, steuerten die Schiffe diese Küste an.
Im obersten Raum des Leuchtturms trafen wir einen Fremdenführer, der uns einige Geschichten rund um diesen Leuchtturm erzählte. Er erwähnte, dass etwa 80 km östlich von hier die Insel „Kings Island“ liegt, wo ebenfalls ein Leuchtturm steht. Einige Schiffe sahen offenbar ein Licht in der Nacht und dachten, sie sähen Cape Otway und drehten deshalb nach Osten in Richtung Melbourne ab. Leider war da aber nicht das offene Meer, sondern die Insel mit ihren Klippen, wo sie dann auch prompt Schiffbruch erlitten.
Nun zum Weg und der Begegnung, die wir machten. Im lichten Eukalyptus Wald leben einige, nein viele Koalas. Diese knuddligen Tierchen schlafen zwar die meiste Zeit in den Bäumen, sehen aber auch so unseren Teddibärchen ähnlich. Von den vielen Fotos hier eine kleine Auswahl.





