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- Kategorie: Down Under 09/10 - Australia - Osten und Süden
Heute lag die Rettung in der Kirche
Diese Kirche in Taree an der Pazifik-Küste wurde vom Gotteshaus in ein profaneres Gebäude umgewandelt. Im Gotteshaus steht der Wein meist nur dem Zeremonienmeister zur Verfügung, in diesem Gebäude dürfen sämtliche Personen ab dem 18. Altersjahr Wein und auch anderen Alkohol kaufen. Eine weitere Verwendungsart von Kirchen Down Under.

Alkohol darf nur in speziellen Geschäften verkauft werden, dieses hier heisst BWS (Beer, Wine, Spirits). Liquor King, Liquor Land und weitere selbstsprechende Kombinationen von Alkohol sind weitere Geschäfte. In den meisten grösseren Ortschaften gibt es mehrere Vertreter davon. Bier darf in Einzelflaschen nicht offen verkauft werden, es muss in einer braunen Papier-Tüte verstaut werden, damit niemand den alkoholischen Inhalt sieht. Sobald jedoch jemand eine braune Tüte mit sich trägt, ist der Inhalt auch sofort klar.
Ein einfaches, italienisches Restaurant in der Stadt ist nicht „fully licensed“, d.h. dort darf kein Alkohol verkauft werden. Dafür ist es sogenannt „BYO“ oder „bring your own“. Gäste dürfen beliebige Mengen und Arten von Alkohol mitbringen und im Lokal konsumieren. Der tiefere Sinn dieser Unterscheidung der Restaurants hat sich mir nicht erschlossen, besoffen ist besoffen, egal wer den Alkohol verkauft hat.
Eine Pizza ohne Wein oder Bier ist fast undenkbar weshalb wir vor dem Essen noch einen kurzen Besuch in der Kirche einschalten mussten. In diesem Fall lag die Rettung des Abends wirklich in der Kirche, das Bier zur Pizza genossen wir sehr!

In der Schweiz sind Spatzen eine sehr verbreitete Vogelart. In allen Gärten, auf vielen Plätzen und Pärken sind sie präsent. Hier nehmen Papageien und Lorikeet diese Rolle ein. Viel farbiger als Spatzen sind sie und auch viel, viel lärmiger. Diese Galah (Australian pink cockatoo) fressen in den Bäume die reifen Samen.

Auch auf dem Sportplatz suchen sie Fressbares, dies häufig in grossen Schwärmen.

Direkt vor unserem Motelzimmer hat eine grössere Gruppe Rainbow Lorikeet einen Baum als Schlafplatz auserkoren und beim Eindunkeln einen gehörigen Lärm veranstaltet. Nun sind sie am Schlafen und sehr ruhig. Wir sind gespannt, wie sie sich morgen früh im Morgengrauen verhalten.
