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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Der Fluch der grossen Kiste
Mein Camper war heute nicht sehr praktisch, doch davon später. Nach einer herrlich ruhigen Nacht im Nationalpark, weit ab von jeglichem Verkehr und auch weit ab von jedem Fremdlicht, genoss ich heute früh einmal mehr meine warme Dusche im Camper. Ungeduscht reist es sich nicht halb so angenehm und ein bisschen Luxus darf ich mir ab und zu schon gönnen.

Rainbow Beach heisst so, weil die Böschung hinter dem Strand in allen möglichen Farben leuchtet. Hier ist das Meer schon so kühl, 24 Grad, dass Krokodile hier nicht mehr vorkommen. Auch die berüchtigten Quallen gibt es hier nicht. Dafür ist das Baden gefährlich, weil je nach Gezeiten Strömungen auftreten können, welche die unvorsichtigen Schwaderer ins Meer hinaus ziehen. Baden wird deshalb nur dort empfohlen, wo der Strand von Lebensrettern bewacht wird. Dies ist jedoch an den meisten Stellen mit gutem Meerzugang der Fall.

Die Klippen sind vulkanischen Ursprungs, der schwarze Fels kontrastiert wunderbar mit dem weissen Sand. Dieser ist wie fein wie Zucker. Die Klippen sind von riesigen Pandanus bewachsen, einer Pflanzenart, welche in warmen Ländern am Meer recht häufig ist.
Noosa ist eine der mondänsten Ortschaften in Queensland. Die Hauptstrasse ist gesäumt von guten Restaurants und den üblichen Geschäften der Luxusbranche: Schweizer Uhren, teure Schuhe und Kleider sowie andere unnötige Dinge. Ich wollte etwas Schaufenster-Shopping betreiben und fuhr mit meinem Camper mitten ins Zentrum. Die Strasse ist etwa 300 m lang und am hinteren Ende gibt es einen Kreisel, um welchen ich drehen musste, da ich keinen Parkplatz fand. Mein Camper ist schlichtweg zu lang. Auch in der näheren Umgebung des Zentrums war jedes Parkieren unmöglich, da zur Zeit gerade Schulferien sind und die Stadt entsprechend voll ist. Ich machte mich auf den Weg in Richtung der Ostküste südlich von Noosa.

In Coolum, etwa 30 km südlich wurde ich fündig: Ein Campground am Meer mitten in einer kleinen Ortschaft mit einigen Restaurants und Läden. Ich buchte mich ein und machte mich auf den Weg an den Strand, wo ich einen längeren Spaziergang machte um mir etwas Hunger für einen Restaurant-Besuch zu schaffen.

Um 15:38 war heute Nachmittag der Höchststand der Flut, kurz danach begann sich das Meer wieder zurück zu ziehen. Die Wellen liessen bei ihrem Rückzug kleine Plastikteile zurück, welche Rückstände der vielen Tonnen von Plastik sind, welche täglich ins Meer gelangen. Diese werden im Laufe der Zeit aufgebrochen und zu immer kleineren Teilchen verwittert. Diese wiederum werden von Meerestieren gefressen und führen dort zu grossen Schäden. Plastik ist ein riesiges Problem unserer Ozeane, hier sah ich zum ersten Mal die Auswirkungen.

Rainbow Beach heisst so, weil die Böschung hinter dem Strand in allen möglichen Farben leuchtet. Hier ist das Meer schon so kühl, 24 Grad, dass Krokodile hier nicht mehr vorkommen. Auch die berüchtigten Quallen gibt es hier nicht. Dafür ist das Baden gefährlich, weil je nach Gezeiten Strömungen auftreten können, welche die unvorsichtigen Schwaderer ins Meer hinaus ziehen. Baden wird deshalb nur dort empfohlen, wo der Strand von Lebensrettern bewacht wird. Dies ist jedoch an den meisten Stellen mit gutem Meerzugang der Fall.

Die Klippen sind vulkanischen Ursprungs, der schwarze Fels kontrastiert wunderbar mit dem weissen Sand. Dieser ist wie fein wie Zucker. Die Klippen sind von riesigen Pandanus bewachsen, einer Pflanzenart, welche in warmen Ländern am Meer recht häufig ist.
Noosa ist eine der mondänsten Ortschaften in Queensland. Die Hauptstrasse ist gesäumt von guten Restaurants und den üblichen Geschäften der Luxusbranche: Schweizer Uhren, teure Schuhe und Kleider sowie andere unnötige Dinge. Ich wollte etwas Schaufenster-Shopping betreiben und fuhr mit meinem Camper mitten ins Zentrum. Die Strasse ist etwa 300 m lang und am hinteren Ende gibt es einen Kreisel, um welchen ich drehen musste, da ich keinen Parkplatz fand. Mein Camper ist schlichtweg zu lang. Auch in der näheren Umgebung des Zentrums war jedes Parkieren unmöglich, da zur Zeit gerade Schulferien sind und die Stadt entsprechend voll ist. Ich machte mich auf den Weg in Richtung der Ostküste südlich von Noosa.

In Coolum, etwa 30 km südlich wurde ich fündig: Ein Campground am Meer mitten in einer kleinen Ortschaft mit einigen Restaurants und Läden. Ich buchte mich ein und machte mich auf den Weg an den Strand, wo ich einen längeren Spaziergang machte um mir etwas Hunger für einen Restaurant-Besuch zu schaffen.

Um 15:38 war heute Nachmittag der Höchststand der Flut, kurz danach begann sich das Meer wieder zurück zu ziehen. Die Wellen liessen bei ihrem Rückzug kleine Plastikteile zurück, welche Rückstände der vielen Tonnen von Plastik sind, welche täglich ins Meer gelangen. Diese werden im Laufe der Zeit aufgebrochen und zu immer kleineren Teilchen verwittert. Diese wiederum werden von Meerestieren gefressen und führen dort zu grossen Schäden. Plastik ist ein riesiges Problem unserer Ozeane, hier sah ich zum ersten Mal die Auswirkungen.
