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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Ein schwieriger Tag - für die Auswahl der Bilder
Mein Weg führte mich heute zuerst noch in das Städtchen von Airlie Bay, wo ich mir das dortige Leben ansehen wollte. Anschliessen fuhr ich etwas südlich zu einem Nationalpark an der Küste, dem Cape Hillsborough. Während des Tages fielen so viele Bilder zu unterschiedlichen Themen an, dass ich mich kaum für eine einigermassen kohärente Geschichte entscheiden konnte.

Shute Harbour ist ein kleiner Hafen, von dem aus Fähren auf diverse kleine Inseln der Whitsunday-Gruppe fahren. In dieser grossen Bucht liegen immer auch Segeljachten vor Anker, welche hier eine Pause von ihren langen Ozeanreisen machen. Schönes, warmes Wasser und erst noch ruhig, da vom offenen Meer abgeschottet macht diese Gegend zum Paradies.

Beim Fährtenterminal haben mich vor allem die Schattensegel fasziniert, welche den Passagieren beim langen Anstehen für die Fähre etwas Schatten spenden. Heute waren diese unnötig, nicht wegen der Sonne, sondern wegen der fehlenden Passagiere. Zur Zeit ist nicht Hochsaison, dazu fehlen noch zwei Monate.

Die Reste eines grossen Traumes liegen hier am Ufer. Eine imposante Segeljacht mit gebrochenem Mast und aufgerissenem Rumpf. Die Geschichte dahinter hätte mich interessiert, es war aber nichts zu erfahren. Schade, wenn Träume auf diese Weise enden. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Segler ohne Schaden davon kamen.

In Airlie Bay gibt es am Strand ein öffentliches Pissoir, ich enthalte mich jeden Kommentars. Bereits bei meinem letzten Besuch hier fiel mir dieses Bild auf - vielleicht gibt es dazu sogar einen Post - ich konnte mich nur nicht mehr erinnern, wo genau ich es sah. Manchmal hat die Rückkehr an bereits besuchte Orte auch einen Vorteil.

Das Zentrum von Airlie Bay hat die typischen Geschäfte einer Touristen-Hochburg: Touroperatoren, T-Shirt-Läden, Apotheken, Schuhgeschäfte und ähnliches. Das hat den Vorteil, dass man diese Strassen sehr schnell gesehen hat.

Da kommen doch so richtig spanische Gefühle auf: Die Mittelmeer-Küsten sind in einer ähnlichen Art und Weise überbaut. Auch hier alles Ferienwohnungen, teils im Privatbesitz, viele aber auch als Time-Share im Angebot. Die Time-Share Verkäufer sind allerdings nicht ganz so aggressiv wie teilweise in Europa.
Ich machte mich anschliessend auf den Weg zum Cape Hillsborough National Park, einer Gegend die mir noch unbekannt war. Hier gibt es viel Natur und nahezu keine Ortschaften. Zwei kleine Ferienorte liegen am nördlichen Ende des Kaps, mein Campground liegt am südlichen Ende.

Bei einem Zwischenstopp am nördlichen Ende traf ich eine Gruppe von schwarzen Kakadus, welche hier die reifen Früchte eines Baumes frassen. Für einmal war dieser schöne Vogel nicht sehr scheu, so dass ich recht nahe hingehen konnte.

Irgendwann wurde ich ihm aber doch zu aufdringlich und er flog davon. Im Flug zeigt er seine wunderbar gefärbten Schwanzfedern: Von schwarz über dunkelblau und gelb bis zu rot sind alle Farben vorhanden. Ein schöner Vogel, der aber leider wie alle Kakadus eine furchtbar krächzende Stimme hat. Alles kann man auch als Vogel nicht haben.

Kurz vor dem Campground gab es einen Bordwalk, der in den Mangrovenwald hineinführt. Auf 1.5 km erhält man einen guten Einblick in die Vegetation, welche in der Ebene natürlich vor allem aus Mangroven besteht. Im weiteren Verlauf gibt es einen kleinen Hügel, dort finden sich noch andere Pflanzen.

Die Mangroven stehen bei Flut im Wasser, bei meinem Besuch war gerade Ebbe, also kein Wasser. So liegen die Wurzeln frei, welche ein undurchdringliches Dickicht bilden.

Auf dem Hügel sah ich die ersten Grasbäume (Xanthorroea latifolia), welche mit ihren lanzenförmigen Blütenständen immer speziell aussehen.

Ein Blütenstand zeigt aus der Nähe fotografiert die vielen kleinen, weissen Blüten.

Zwei schöne Schmetterlinge erwischte ich gerade bei einem unsittlichen Akt, wolle jedoch wegen der schönen Farben trotzdem ein Bild machen. Interessant, wie bei dieser Gattung die beiden Geschlechter derart unterschiedlich gefärbt sind.

Gerade als ich meinen Camper fertig installiert hatte, bekam ich Besuch: Ein Kookaburra wollte nachsehen, was da vor sich geht. Da er so nahe beim Auto war, konnte ich ihn für einmal gut knipsen. Er verhielt sich, als ob er das Posieren gewohnt sei und änderte ab und zu seine Position, um sich in ein noch besseres Licht zu setzen. Ich hofierte seiner Eitelkeit und schoss viele Bilder.

Unterhalb des Campgroundes gib es einen schönen Strand, hier zwar weder golden noch weiss sondern grau, doch mit einem ganz feinen Sand. Im Nationalpark überwuchert der Wald die Felsbrocken und wächst praktisch bis an die Wassergrenze.

Der Blich in Richtung Westen zeigt den grossen Strand sowie die nördliche Seite des Nationalparks. An diesem Strand soll es am Morgen um den Sonnenaufgang ab und zu Känguruhs geben, ich werde morgen mal nachsehen.

Auf dem Campground sind einige Wallabies heimisch, welche alle Scheu verloren haben. Diese eignen sich gut als Fotomodelle.

Shute Harbour ist ein kleiner Hafen, von dem aus Fähren auf diverse kleine Inseln der Whitsunday-Gruppe fahren. In dieser grossen Bucht liegen immer auch Segeljachten vor Anker, welche hier eine Pause von ihren langen Ozeanreisen machen. Schönes, warmes Wasser und erst noch ruhig, da vom offenen Meer abgeschottet macht diese Gegend zum Paradies.

Beim Fährtenterminal haben mich vor allem die Schattensegel fasziniert, welche den Passagieren beim langen Anstehen für die Fähre etwas Schatten spenden. Heute waren diese unnötig, nicht wegen der Sonne, sondern wegen der fehlenden Passagiere. Zur Zeit ist nicht Hochsaison, dazu fehlen noch zwei Monate.

Die Reste eines grossen Traumes liegen hier am Ufer. Eine imposante Segeljacht mit gebrochenem Mast und aufgerissenem Rumpf. Die Geschichte dahinter hätte mich interessiert, es war aber nichts zu erfahren. Schade, wenn Träume auf diese Weise enden. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Segler ohne Schaden davon kamen.

In Airlie Bay gibt es am Strand ein öffentliches Pissoir, ich enthalte mich jeden Kommentars. Bereits bei meinem letzten Besuch hier fiel mir dieses Bild auf - vielleicht gibt es dazu sogar einen Post - ich konnte mich nur nicht mehr erinnern, wo genau ich es sah. Manchmal hat die Rückkehr an bereits besuchte Orte auch einen Vorteil.

Das Zentrum von Airlie Bay hat die typischen Geschäfte einer Touristen-Hochburg: Touroperatoren, T-Shirt-Läden, Apotheken, Schuhgeschäfte und ähnliches. Das hat den Vorteil, dass man diese Strassen sehr schnell gesehen hat.

Da kommen doch so richtig spanische Gefühle auf: Die Mittelmeer-Küsten sind in einer ähnlichen Art und Weise überbaut. Auch hier alles Ferienwohnungen, teils im Privatbesitz, viele aber auch als Time-Share im Angebot. Die Time-Share Verkäufer sind allerdings nicht ganz so aggressiv wie teilweise in Europa.
Ich machte mich anschliessend auf den Weg zum Cape Hillsborough National Park, einer Gegend die mir noch unbekannt war. Hier gibt es viel Natur und nahezu keine Ortschaften. Zwei kleine Ferienorte liegen am nördlichen Ende des Kaps, mein Campground liegt am südlichen Ende.

Bei einem Zwischenstopp am nördlichen Ende traf ich eine Gruppe von schwarzen Kakadus, welche hier die reifen Früchte eines Baumes frassen. Für einmal war dieser schöne Vogel nicht sehr scheu, so dass ich recht nahe hingehen konnte.

Irgendwann wurde ich ihm aber doch zu aufdringlich und er flog davon. Im Flug zeigt er seine wunderbar gefärbten Schwanzfedern: Von schwarz über dunkelblau und gelb bis zu rot sind alle Farben vorhanden. Ein schöner Vogel, der aber leider wie alle Kakadus eine furchtbar krächzende Stimme hat. Alles kann man auch als Vogel nicht haben.

Kurz vor dem Campground gab es einen Bordwalk, der in den Mangrovenwald hineinführt. Auf 1.5 km erhält man einen guten Einblick in die Vegetation, welche in der Ebene natürlich vor allem aus Mangroven besteht. Im weiteren Verlauf gibt es einen kleinen Hügel, dort finden sich noch andere Pflanzen.

Die Mangroven stehen bei Flut im Wasser, bei meinem Besuch war gerade Ebbe, also kein Wasser. So liegen die Wurzeln frei, welche ein undurchdringliches Dickicht bilden.

Auf dem Hügel sah ich die ersten Grasbäume (Xanthorroea latifolia), welche mit ihren lanzenförmigen Blütenständen immer speziell aussehen.

Ein Blütenstand zeigt aus der Nähe fotografiert die vielen kleinen, weissen Blüten.

Zwei schöne Schmetterlinge erwischte ich gerade bei einem unsittlichen Akt, wolle jedoch wegen der schönen Farben trotzdem ein Bild machen. Interessant, wie bei dieser Gattung die beiden Geschlechter derart unterschiedlich gefärbt sind.

Gerade als ich meinen Camper fertig installiert hatte, bekam ich Besuch: Ein Kookaburra wollte nachsehen, was da vor sich geht. Da er so nahe beim Auto war, konnte ich ihn für einmal gut knipsen. Er verhielt sich, als ob er das Posieren gewohnt sei und änderte ab und zu seine Position, um sich in ein noch besseres Licht zu setzen. Ich hofierte seiner Eitelkeit und schoss viele Bilder.

Unterhalb des Campgroundes gib es einen schönen Strand, hier zwar weder golden noch weiss sondern grau, doch mit einem ganz feinen Sand. Im Nationalpark überwuchert der Wald die Felsbrocken und wächst praktisch bis an die Wassergrenze.

Der Blich in Richtung Westen zeigt den grossen Strand sowie die nördliche Seite des Nationalparks. An diesem Strand soll es am Morgen um den Sonnenaufgang ab und zu Känguruhs geben, ich werde morgen mal nachsehen.

Auf dem Campground sind einige Wallabies heimisch, welche alle Scheu verloren haben. Diese eignen sich gut als Fotomodelle.
