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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Beim grossen, roten Brocken
Der Lasseter Highway führt von Erldunda über 250 km zum grossen Brocken mitten in Australien. Heute war wenig Verkehr auf der Strecke, so dass ich mir Zeit lassen konnte. Am frühen Morgen war der Himmel wolkenlos, je weiter ich nach Westen vorstiess, desto mehr Wolken zogen auf.

Eine interessante Warntafel am Strassenrand zeigt vermutlich die Wichtigkeit der Sprachen der Touristen auf dieser Strecke. Offensichtlich zuunterst auf der Liste sind die Einheimischen, die Aborigines. Diese sind ohnehin kaum per Auto unterwegs, so dass sie diese Anzeige wohl kaum sehen.

Viele Touristen sehen diesen Berg am anderen Ende der grossen Ebene und meinen, dies sei der Grosse. Der Mt. Connor sieht sehr zwar sehr eindrücklich aus, hat aber nichts mit dem Uluru zu tun. An einem anderen Ort in Australien wäre er wohl seine eigene Sehenswürdigkeit, doch nur 100 km vom Uluru entfernt, ist die Anziehungskraft des letzteren viel grösser.

Gestern Abend trank ich mein letztes Bier und wollte heute neues kaufen. Wie immer in Australien ging ich dazu in den lokalen Battle-Shop. Aber oha-lätz, ohne entsprechendes Dokument, welches den Aufenthalt in einem Hotel oder Campground in Yulara bestätigt, lässt sich hier kein Alkohol kaufen. Also zuerst im Campground einchecken, das Dokument abholen und dann nochmals zum Bottle-Shop. Diesmal ohne Problem, ich erhielt mein Bier und konnte dies bis am frühen Abend im Kühlschrank kühl stellen.

Vom Campground fuhr ich selbstverständlich direkt zum Uluru, der in der Sonne wunderbar aussieht. Die Wolken verzogen sich ab etwa 14 Uhr ohne Regen zu hinterlassen. Gerade rechtzeitig für mich!

Uluru, früher als Ayers Rock bekannt, ist den Aborigines heilig und sie möchten nicht, dass Touristen auf den Berg steigen. Leider halten sich nicht alle Reisenden an diesen Wunsch und ignorieren ihn einfach. Legal ist die Besteigung immer noch, auch wenn schon seit längerem Bestrebungen im Gang sind, dies zu verbieten. Bis es soweit ist, wird der Zugang ganz einfach verboten, falls eine der hier beschriebenen Bedingungen erfüllt sind. Ich denke, es wäre einfacher zu beschreiben, wann genau die Besteigung zulässig ist …

Nun einige Bilder des Uluru, mir gefällt dieser Felsen, so dass ich heute wieder einmal eine Vielzahl von Bildern aus unterschiedlichen Stellen schoss. Einige davon muss ich dem Leser hier leider aufzwingen. Interessant ist, wie Pflanzen auch auf diesem grossen Felsen immer wieder Stellen finden, wo sie wachsen können.

Die schönen gelben Gräser zusammen mit den grünen Bäume am Fuss des roten Berges musste ich nicht einmal digital nachbearbeiten, die Farben waren auch so sehr intensiv.

Uluru entstand als Sandstein-Platte und wurde durch massive Erdbewegungen im Laufe der Äonen aufgestellt, so dass wir hier heute eine Seitenansicht der Platte sehen. Die rechte Seite war zur Entstehungszeit die oberste Schicht, die einzelnen Lagen sind aus dieser Sicht gut zu sehen. Der Berg ist heute etwa 3.6 km lang, 2.4 km breit, der höchste Punkt liegt bei 348 m über der Ebene und 867 m.ü.M. Man schätzt, dass gute 2/3 der Masse unter der Erdoberfläche liegen.

Eine meiner Lieblingsansichten des Felsen. die seltsamen Figuren sind den Einheimischen heilig, sie sehen darin Zeichen ihrer Vorgänger, welche sie ihnen hinterliessen. Aus der Nähe sollte man hier nicht fotografieren, von der Strasse aus ist dies aber zulässig.

Bevor ich zum Campground zurückfuhr, schoss ich noch diese Aufnahme mit meinem 12 mm Weitwinkel. Viel Himmel über dem Felsen und der nahe Vordergrund sind nur mit einem starken Weitwinkel zu fotografieren. Eine seltsame Optik. Mit dieser Linse muss ich immer aufpassen, dass mein Bauch nicht mit auf dem Bild ist.

Kurz vor Sonnenuntergang und noch vor dem Bier ging ich zu einem Aussichtspunkt beim Campground, von wo aus der Uluru in der Distanz gut zu sehen ist.
Als ich zurück war, wollte ich mir endlich mein kühles Bier genehmigen. Ein gröberes Problem stellte sich aber beim öffnen der Flasche.

Eine interessante Warntafel am Strassenrand zeigt vermutlich die Wichtigkeit der Sprachen der Touristen auf dieser Strecke. Offensichtlich zuunterst auf der Liste sind die Einheimischen, die Aborigines. Diese sind ohnehin kaum per Auto unterwegs, so dass sie diese Anzeige wohl kaum sehen.

Viele Touristen sehen diesen Berg am anderen Ende der grossen Ebene und meinen, dies sei der Grosse. Der Mt. Connor sieht sehr zwar sehr eindrücklich aus, hat aber nichts mit dem Uluru zu tun. An einem anderen Ort in Australien wäre er wohl seine eigene Sehenswürdigkeit, doch nur 100 km vom Uluru entfernt, ist die Anziehungskraft des letzteren viel grösser.

Gestern Abend trank ich mein letztes Bier und wollte heute neues kaufen. Wie immer in Australien ging ich dazu in den lokalen Battle-Shop. Aber oha-lätz, ohne entsprechendes Dokument, welches den Aufenthalt in einem Hotel oder Campground in Yulara bestätigt, lässt sich hier kein Alkohol kaufen. Also zuerst im Campground einchecken, das Dokument abholen und dann nochmals zum Bottle-Shop. Diesmal ohne Problem, ich erhielt mein Bier und konnte dies bis am frühen Abend im Kühlschrank kühl stellen.

Vom Campground fuhr ich selbstverständlich direkt zum Uluru, der in der Sonne wunderbar aussieht. Die Wolken verzogen sich ab etwa 14 Uhr ohne Regen zu hinterlassen. Gerade rechtzeitig für mich!

Uluru, früher als Ayers Rock bekannt, ist den Aborigines heilig und sie möchten nicht, dass Touristen auf den Berg steigen. Leider halten sich nicht alle Reisenden an diesen Wunsch und ignorieren ihn einfach. Legal ist die Besteigung immer noch, auch wenn schon seit längerem Bestrebungen im Gang sind, dies zu verbieten. Bis es soweit ist, wird der Zugang ganz einfach verboten, falls eine der hier beschriebenen Bedingungen erfüllt sind. Ich denke, es wäre einfacher zu beschreiben, wann genau die Besteigung zulässig ist …

Nun einige Bilder des Uluru, mir gefällt dieser Felsen, so dass ich heute wieder einmal eine Vielzahl von Bildern aus unterschiedlichen Stellen schoss. Einige davon muss ich dem Leser hier leider aufzwingen. Interessant ist, wie Pflanzen auch auf diesem grossen Felsen immer wieder Stellen finden, wo sie wachsen können.

Die schönen gelben Gräser zusammen mit den grünen Bäume am Fuss des roten Berges musste ich nicht einmal digital nachbearbeiten, die Farben waren auch so sehr intensiv.

Uluru entstand als Sandstein-Platte und wurde durch massive Erdbewegungen im Laufe der Äonen aufgestellt, so dass wir hier heute eine Seitenansicht der Platte sehen. Die rechte Seite war zur Entstehungszeit die oberste Schicht, die einzelnen Lagen sind aus dieser Sicht gut zu sehen. Der Berg ist heute etwa 3.6 km lang, 2.4 km breit, der höchste Punkt liegt bei 348 m über der Ebene und 867 m.ü.M. Man schätzt, dass gute 2/3 der Masse unter der Erdoberfläche liegen.

Eine meiner Lieblingsansichten des Felsen. die seltsamen Figuren sind den Einheimischen heilig, sie sehen darin Zeichen ihrer Vorgänger, welche sie ihnen hinterliessen. Aus der Nähe sollte man hier nicht fotografieren, von der Strasse aus ist dies aber zulässig.

Bevor ich zum Campground zurückfuhr, schoss ich noch diese Aufnahme mit meinem 12 mm Weitwinkel. Viel Himmel über dem Felsen und der nahe Vordergrund sind nur mit einem starken Weitwinkel zu fotografieren. Eine seltsame Optik. Mit dieser Linse muss ich immer aufpassen, dass mein Bauch nicht mit auf dem Bild ist.

Kurz vor Sonnenuntergang und noch vor dem Bier ging ich zu einem Aussichtspunkt beim Campground, von wo aus der Uluru in der Distanz gut zu sehen ist.
Als ich zurück war, wollte ich mir endlich mein kühles Bier genehmigen. Ein gröberes Problem stellte sich aber beim öffnen der Flasche.
