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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Adelaide - oder eben nicht
Murray Bridge, mein gestriger Etappenort, liegt etwa 80 im von Adelaide entfernt. Die Hauptstadt von South Australia lag heute auf meinem Weg.

Murray Bridge heisst so, weil die Stadt einerseits an einer Brücke liegt und andererseits der Murray-River durch die Ortschaft fliesst. Genau genommen sind es heute mehrere Brücken, welche hier den grossen Fluss überqueren. An dieser Stelle ist es auf der linken Seite eine Eisenbahnbrücke und rechts davon die alte Strassenbrücke, welche immer noch in Betrieb ist. Eine moderne Brücke für den Schwerverkehr führt östlich der Stadt über den Fluss.
Der 2’570 km lange Fluss ist der bedeutendste Fluss Australiens. Früher war er einer von dreien, welche zur Nutzbarmachung der Ländereien im Landesinnern genutzt wurden. Andere Transportwege gab es damals kaum. Mittlerweile wird viel seines Wassers zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen genutzt, so dass er im Unterlauf meist nur noch wenig Wasser führt. Auf meiner letzten Reise hier war der Fluss an dieser Stelle weit über die Ufer getreten und überschwemmte riesige Gebiete. Heute ist er lediglich ein kleines Bächlein.
Zuerst wollte ich mir heute noch Adelaide ansehen, was aber keine so gute Idee war. Einerseits ist mein Wohnmobil für einen Besuch in einer grossen Stadt wenig geeignet und andererseits fand heute ein Cricket-Match zwischen Australien und Pakistan statt. Cricket zieht in Australien grosse Menschenmassen an und somit sind Parkplätze noch schwieriger zu finden als sonst.

Der südliche Teil von South Australia kann gut bewässert werden, so dass hier viel Weizen angebaut werden kann. Die Felder sind nun im Herbst bereits abgeerntet, nur noch die gelben Stummel zeugen vom Reichtum. Auf der Bergkuppe stehen Windturbinen, mit welchen hier viel Strom erzeugt wird. Heute blies während des ganzen Tages ein starker Wind und die Rotoren waren vollauf beschäftigt.

Eine weitere Windfarm mit vielen Turbinen. Hier dürfen diese Energie-Ernte-Anlagen aufgestellt werden, niemand beklagt sich über den angeblichen Lärm der Rotor-Blätter. Und der so erzeugte Strom ist überall sehr willkommen!

An vielen Stellen gibt es solche weissen Senken, wo das verdunstende Wasser Salz zurück lässt. Die Bewässerung mit Flusswasser schwemmt Salze aus dem Boden aus und das ablaufende Wasser sammelt sich an den tiefsten Stellen, wo es verdunstet.

Mein heutiges Ziel war Port Augusta, eine kleine Stadt an einer wichtigen Kreuzung von sowohl Strasse als auch Schiene. Von hier aus führt eine Strasse in Richtung Westen durch die Nullarbor-Wüste nach Perth und der Stuart-Highway in Richtung Norden nach Alice Springs und Darwin. Sehr lange Züge werden im Rangierbahnhof für die Fahrt in entweder Westen/Osten oder Norden zusammengestellt.
Mein heutiger Campground liegt knapp 500 m von der Strassenkreuzung entfernt. Morgen heisst es noch auftanken, Vorräte auffüllen und dann geht es los auf dem Stuart-Highway. Ab ins Red Center, das heisse, trockene Zentrum Australiens. Ich freue mich!

Murray Bridge heisst so, weil die Stadt einerseits an einer Brücke liegt und andererseits der Murray-River durch die Ortschaft fliesst. Genau genommen sind es heute mehrere Brücken, welche hier den grossen Fluss überqueren. An dieser Stelle ist es auf der linken Seite eine Eisenbahnbrücke und rechts davon die alte Strassenbrücke, welche immer noch in Betrieb ist. Eine moderne Brücke für den Schwerverkehr führt östlich der Stadt über den Fluss.
Der 2’570 km lange Fluss ist der bedeutendste Fluss Australiens. Früher war er einer von dreien, welche zur Nutzbarmachung der Ländereien im Landesinnern genutzt wurden. Andere Transportwege gab es damals kaum. Mittlerweile wird viel seines Wassers zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen genutzt, so dass er im Unterlauf meist nur noch wenig Wasser führt. Auf meiner letzten Reise hier war der Fluss an dieser Stelle weit über die Ufer getreten und überschwemmte riesige Gebiete. Heute ist er lediglich ein kleines Bächlein.
Zuerst wollte ich mir heute noch Adelaide ansehen, was aber keine so gute Idee war. Einerseits ist mein Wohnmobil für einen Besuch in einer grossen Stadt wenig geeignet und andererseits fand heute ein Cricket-Match zwischen Australien und Pakistan statt. Cricket zieht in Australien grosse Menschenmassen an und somit sind Parkplätze noch schwieriger zu finden als sonst.

Der südliche Teil von South Australia kann gut bewässert werden, so dass hier viel Weizen angebaut werden kann. Die Felder sind nun im Herbst bereits abgeerntet, nur noch die gelben Stummel zeugen vom Reichtum. Auf der Bergkuppe stehen Windturbinen, mit welchen hier viel Strom erzeugt wird. Heute blies während des ganzen Tages ein starker Wind und die Rotoren waren vollauf beschäftigt.

Eine weitere Windfarm mit vielen Turbinen. Hier dürfen diese Energie-Ernte-Anlagen aufgestellt werden, niemand beklagt sich über den angeblichen Lärm der Rotor-Blätter. Und der so erzeugte Strom ist überall sehr willkommen!

An vielen Stellen gibt es solche weissen Senken, wo das verdunstende Wasser Salz zurück lässt. Die Bewässerung mit Flusswasser schwemmt Salze aus dem Boden aus und das ablaufende Wasser sammelt sich an den tiefsten Stellen, wo es verdunstet.

Mein heutiges Ziel war Port Augusta, eine kleine Stadt an einer wichtigen Kreuzung von sowohl Strasse als auch Schiene. Von hier aus führt eine Strasse in Richtung Westen durch die Nullarbor-Wüste nach Perth und der Stuart-Highway in Richtung Norden nach Alice Springs und Darwin. Sehr lange Züge werden im Rangierbahnhof für die Fahrt in entweder Westen/Osten oder Norden zusammengestellt.
Mein heutiger Campground liegt knapp 500 m von der Strassenkreuzung entfernt. Morgen heisst es noch auftanken, Vorräte auffüllen und dann geht es los auf dem Stuart-Highway. Ab ins Red Center, das heisse, trockene Zentrum Australiens. Ich freue mich!
