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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Thailand 13
Grautiere auf dem Weg nach Sukhothai
Wir unterbrachen die heutige lange Fahrt mit einem Besuch bei den Elefanten. Ein Elefant Conservation Center bietet den Besuchern die Gelegenheit, den Dickhäutern nahe zu kommen.

Ein Badespektakel gehört zum Angebot. Touristen können während eines Tages die Tätigkeiten eines Mahut (Elefantenführer) schnuppern und die Tiere auch ins Wasser begleiten. Elefanten spritzen im Wasser gerne herum und selbstverständlich bleiben sie ihrem Tun auch mit dem Besuch der Touristen-Mahuts treu. Nass werden alle, inklusive der Elefanten. Aber bei dem warmen Klima ist dies kein Problem, die Hitze trocknet sogar die Kleider in kurzer Zeit vollständig aus.

Nach erledigtem Bad geht es an die Arbeit: Elefanten und Mahut machen sich auf in die Arena, wo die Elefanten einige Kunststücke zum Besten geben. Einerseits zeigen sie, wie sie Baumstämme ziehen können, ihre Tätigkeit für viele Jahrhunderte. Baumstämme werden auch aufeinander geschichtet. Auch das kein Problem.

Kurt liess sich von einem kleineren Elefanten „begrapschen". Beide waren wohl gleich neugierig!

Als weiteres Highlight der Show zeigen die Elefanten ihre Mahlkünste. Sie halten einen Pinsel in ihrem Rüssel und gestalten damit wahre Kunststücke. der Mahut führt ganz diskret den Rüssel, wer also letztlich die künstlerische Ader hat, bleibe dahin gestellt. Die Bilder haben auch so ihren gewissen Charme.
Am Abend trafen wir in Sukhothai wo wir unser Guesthouse auf Anhieb fanden. Allerdings wurde dann mit das Nachtessen nicht so schnell Realität. Paulo, der Besitzer des Guesthouses sagte uns, dass am heutigen Samstag-Abend im historischen Park ein Theater aufgeführt werde und dass die ganze Anlage beleuchtet sein. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und machten uns sofort auf den Weg. Nach der Aufführung und einer Rundfahrt durch die Anlage fanden wir ein einladendes Restaurant. Als wir um 21 Uhr dort bestellten, wussten wir noch nicht, dass wir bis um fast 22 Uhr warten mussten, bis wir endlich etwas zwischen die Zähne bekamen. Dafür war das Essen dann umso besser.
