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- Kategorie: Winter 18 / 19: 5. Etappe Thailand
Unhappy Tschugger - Happy Willy
Ein weiterer schöner Tag mit blauem Himmel erwartete mich heute früh, ich fuhr direkt nach dem Frühstück mit meinem Töff in Richtung der Innenstadt von Hua Hin. Auf dem Weg dorthin geriet ich in eine Polizei-Kontrolle. Alle einheimischen Roller-Fahrer und auch die Autofahrer wurden durchgewinkt, lediglich die Langnasen auf dem Roller wurden angehalten.
Ich hielt an und sofort schnautzte mich der Tschugger recht unfreundlich an und wollte meinen Fahrausweis sehen.
Tschugger: „Driver license!“.
Ich hatte mein Portemonnaie im Rücksack und nahm diesen ab und überreichte ihm meinen Fahrausweis zur Kontrolle.
„Here you go.“
„Dis not international!“
war der Kommentar mit einem triumphierenden Ausdruck im Gesicht.
„Just a momen, I have more!“
sagte ich und zog den Internationalen Ausweis aus der Tasche.
Ziemlich enttäuscht hiess es dann
„OK, you go!“
Was ich dann auch tat. Da mir dasselbe schon in früheren Jahren widerfuhr, hatte ich diesmal wieder einen solchen Internationalen Führerschein dabei. Die wenigsten der Touristen haben dies und müssen dann bei jeder Kontrolle CHF 10 Busse bezahlen. Der Tschugger war ziemlich frustriert, dass er mich nicht büssen konnte, ich umso happier.

Auf dem Weg ins Zentrum besuchte ich einen recht neuen Tempel, der in der typischen Architektur der Gegend erbaut wurde. Weiss, Rot und Gold sind die Farben, die am meisten verwendet werden.

Frangipani oder Plumeria splendens sind häufig bei dem Tempelanlagen zu finden. Blumen, die mir immer wieder sehr gut gefallen. Ich habe schon öfter versucht, diese bei mir im Garten zu ziehen, bisher jedoch meist erfolglos. Unsere Winter überleben sie meist nicht einmal im Haus.
Im Zentrum von Hua Hin liess ich meinen Roller stehen und machte mich auf den Weg zum Strand, dem ich für gut 4 km in Richtung Süden folgte, bevor ich mir in einem einfachen Strandlokal einen Mangoshake genehmigte. Und anschliessend wieder 4 km zu meinem Roller zurück ging. Eine schöne Wanderung mir warmem Sand unter den Füssen und warmem Wasser zwischen den Zehen. Ganz so, wie es mir gefällt.

Bei Hua Hin gibt es einige Einheimische, welche mit ihren Pferden Ausritte am Strand anbieten. Da zur Zeit nicht allerhöchste Touristen-Saison ist, läuft das Geschäft nicht wirklich rund. Sowohl Ross als auch Reiter nützten die flaue Zeit, um im Schatten ein Nickerchen einzulegen.
