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- Kategorie: Winter 18 / 19: 5. Etappe Thailand
Treffen mit einem Computerianer in Bangkok
Heute traf ich mich mit weg weg von unserem üblichen Einsatzsort mit einem Kollegen von der Computeria Adliswil. Hans Steiger ist mit seiner Familie in Thailand unterwegs, ich reise vorerst alleine durch das Land. Wir trafen uns auf einen Kaffee im Hotel von Hans und besprachen eine Möglichkeit für ein weiteres Treffen.

Morgen werden wir uns zum Nachtessen treffen, bevor wir beide wieder unserer Weg gehen werden. Mich zieht es in den Südwesten des Landes während Hans eher in den Südosten zieht, wo er vor vielen Jahren, als damals junger Mann, einige Jahre als Hotelmanager verbrachte.
Zurück in der Schweiz werden wir sicher wieder einige gemeinsame Einsätze in der Computeria haben, dann gestärkt durch das wunderbare Wetter und das ebenso gute Essen in Thailand.

Im Laufe des Nachmittags machte ich mich auf den Weg zu einem Einkaufszentrum, wo ich eine SIM-Karte für mein iPhone kaufen wollte. Der Weg zum Geschäftshaus führt über eine vielbefahrene Kreuzung der Sukhumvit-Road, auf der der Feierabendverkehr erst langsam losging.
Mein neues iPhone XR akzeptiert nun auch sogenannte eSIM, d.h. Ich kann meine Schweizer SIM-Karte im Gerät lassen und bin so telefonisch unter meiner üblichen Nummer erreichbar. Für alle Internet-Daten in Thailand und auch lokale Anrufe kann ich die Thai-Karte einsetzen, was selbstverständlich viel billiger ist. Mein Prepaid-Abo läuft am 12. April 2019 aus, bietet unbeschränktes Internet in 4G-Qualität sowie 30 Minuten Telefonie. Das alles für 16 CHF!

Auch aus der anderen Richtung ist die Strasse auf 4 Spuren dicht gepackt. Zwischen den Autos zwängen sich immer wieder Roller nach vorn. Kaum springt die Ampel auf Grün, geht ein veritables Rennen los, wer wohl am Schnellsten auf der anderen Seite der Kreuzung ankommen wird.
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Für das Nachtessen wollte ich zu einem nahe gelegenen Night-Market fahren und nahm die U-Bahn. Die Thais sind wie die Schweizer auch völlig in ihre Handies vernarrt. Kaum jemand macht etwas anderes, als auf den schwach leuchtenden Bildschirm zu starren und auf dem Mäusekino einen Film zu schauen oder mit Freunden zu chatten.

Schon als ich beim Night-Market ankam, wurde mir schnell klar, dass es sich hier vor allem um eine Touristenfalle handelt. Zwar sah ich nicht nur Langnasen - Farang - wie wir hier genannt werden - sondern auch viele Thais und andere Süd-Ost-Asiaten.

Das Essen wird teilweise an solchen Ständen frisch zubereitet und verkauft und sieht auch einladend aus. Ich hatte jedoch keine Lust, im Stehen zu essen und nach einer Runde durch den Markt fuhr ich zurück in die Gegend meines Hotels, wo es einige feine Restaurants gibt.

Beim Ausgang des Marktes machte ein Fruchtstand ein interessantes Wortspiel. In Englisch gibt es einen eher unschönen Ausdruck, wenn man in der Gossensprache seiner vollkommenen Überraschung Ausdruck verleihen will "What the f…" oder WTF. Es heisst dann sicher nicht "What the Fruit!".
