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- Kategorie: Winter 18 / 19: 2. Etappe Namibia mit Ruth
Tsauchab River Camp - Solitaire - Walvisbaai - Swakopmund
Um 8 Uhr gingen wir heute zum Frühstück bei sehr angenehmen 28°. Die Temperatur stieg dann stetig an, bis sie gegen Mittag 33° erreichte. Nach dem letzten Kaffee machten wir uns auf den Weg an die Küste zu unserem nächsten Ziel Swakopmund.

Eine erste Kaffeepause legten wir im grossen Zentrum Solitaire ein: eine Tankstelle mit Reifenreparatur, ein kleines Hotel sowie ein Restaurant mit einem Nambia-weit bekannten Apfelkuchen. Für uns war die Zeit gerade nicht richtig: Zu spät für das Frühstück und zu früh für das Mittagessen. So blieb es beim Kaffee.

Entlang der Route war zuerst alles schön grün, auf 1’200 m.ü.M. lag ein feiner Schimmer von Vegetation auf der Landschaft. Auf all meinen früheren Reisen war hier immer nur rötlicher, heisser Sand.

Die farbigen Berge spielen gut mit dem Grün der Ebene zusammen. Ausser von Zeit zu Zeit einigen Oryx und Straussen sahen wir keine Tiere, welche vom frischen Grün hätten profitieren können.

Das Bild änderte sich sobald wir in Walvisbaai den Südatlantik erreichten: Nebel und ein kühler Wind bei nur gerade 17°. Walvis Bay, wie der Ort in englisch heisst, ist Namibias wichtigster Hafen.

Nicht nur wir fanden die Temperatur eher unangenehm, auch die Verkäuferin im Souvenir-Geschäft war dick eingepackt. Eine Daunenjacke mit einem Pelzkragen wollte irgendwie nicht zum südlichen Afrika passen.

Einer der Strände lud ebenfalls nicht zum Bade ein. Einige Kinder spielten zwar am Wasser, weiter als bis zu den Füssen gingen aber auch sie nicht ins Wasser. Mehr als 15° hatte das Wasser sicher nicht. Damit erreichte das Wasser aber immerhin fast dieselbe Temperatur wie die Luft.
Sonst gibt es hier nicht viel zu sehen. Nach einem Kaffee machten wir uns bald wieder auf den Weg ins 40 km entfernte Swakopmund.
